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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Wintersemester 2016/17

Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis (KVV) wird weiterhin aktualisiert, bitte achten Sie daher auf mögliche Änderungen.

(aktualisiert am 12.10.2016)

Die entsprechenden Module entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis WiSe 2016/17.

Das KVV ist aufsteigend nach Veranstaltungsnummern sortiert!

(Bei evtl. widersprüchlichen Zeit- und Raumangaben gilt immer das Vorlesungsverzeichnis PDF!)

 

Nr.

Name

Titel / Kommentar

0013 Janotta

Seminar: Einführung in die Geographie

Zielgruppe: Die Vorlesung richtet sich an Studierende im 1. Semester mit dem Studienziel BSc, BAGG, BA

Voraussetzungen Immatrikulation im WS 2016-2017 in einem der o.g. Studiengänge (keine inhaltlichen Voraussetzungen)

Zeit /Ort: Dienstag, 12:00-13:30, Copt-Bau S 231, ab 2. Vorlesungswoche (25.10.2015)

Inhalt / Ablauf:

  1. Einführung
  2. Wissenschaftliches Arbeiten
  3. Lernstrategien, wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren
  4. wissenschaftliche Recherche und richtiges Zitieren
  5. Bibliotheksführung
  6. Einführung in die räumliche Fallstudie
  7. Klimageographie
  8. Relief
  9. Boden und Vegetation
  10. Bevölkerung
  11. Wirtschaft
  12. Siedlung
  13. Synthese
  14. Berufsbilder in der Geographie
  15. Klausur

Literaturempfehlungen erfolgen im Rahmen der Veranstaltung.

Scheinvergabe:

  • Anforderungen
    Es wird erwartet, dass während des Seminars eine Mitschrift angefertigt wird und mehrere kleine Hausaufgaben bearbeitet werden.
  • Exkursionen:
    Die Teilnahme an den beiden Exkursionstagen und die aktive Mitarbeit sind obligatorisch.
    Termine: voraussichtlich: Samstag, 5. Nov. 2016 und Samstag, 4. Februar 2017
    Das Exkursionsziel wird noch bekannt gegeben.
  • 1. Prüfungstermin
    Abschlussklausur am Dienstag, 07.02.2017, 12:00 Uhr, Copt-Bau S 231
  • 2. Prüfungstermin
    Donnerstag, 09.03.2017, 10:00 Uhr (voraussichtlich Ü.3 Südbau)
 
0020 Schneider

Vorlesung: Klima, Wasser, Vegetation

Zeit/Ort: Di., 10:00-11:30, HS (ab 1. Woche!)

Schwerpunkt der Vorlesung ist die Darstellung und Erklärung des Klimasystems und der Wechselwirkung der Atmosphäre mit der Hydrosphäre (Wasser) und Biosphäre (insb. Vegetation). Grundlegende Konzepte und Begriffe der Klima- und Hydrogeographie werden erläutert. Ausgehend von der Darstellung der Energieflüsse, ihrer räumlichen und zeitlichen Verteilung sowie der zugrunde liegenden physikalischen Gesetze wird die zeitliche und räumliche Verteilung der das Klima der Erde bestimmenden Klimaelemente vorgestellt und grundlegende Modelle der allgemeinen Zirkulation der Atmosphäre erläutert. Regionale und lokale Auswirkungen der Dynamik der Atmosphäre auf unterschiedlichen räumlichen Skalen (lokalen, regionalen und globalen) werden diskutiert. Daraus und aus der lokalen und regionalen Beeinflussung des Klimas durch Klimafaktoren werden die Klimazonen der Erde abgeleitet und Prozesse die den Klimawandel beeinflussen verständlich. Die behandelten Inhalte werden soweit als möglich anhand von regionalen Beispielen und aktuellen insb. den Klimawandel betreffenden Themen erläutert.

Die Vorlesung folgt dem Konzept des blended learnings. Die Vorlesung wird mit ILIAS basierten Lehrangeboten begleitet. Diese umfassen neben Selbsttest zur Wissensstandskontrolle, Hinweise zu Online-Lehrmaterialien.

Literatur:

  • LAUER, W. und BENDIX, H. (2006): Klimatologie. – Braunschweig3.
  • AGUADO E. and BURT, J.E. (2015): Understanding Weather and Climate. London7
  • SCHÖNWIESE, C.-D. (2008): Klimatologie. – Stuttgart3. - Ulmer.
 
0021
bis
0026
Schneider,
Kelterbaum,
Burow,
Dlugoß,
Korres

Proseminar: Klima, Wasser, Vegetation

Im Proseminar werden die in der Vorlesung behandelten Themen der Klimageographie, der Hydrogeographie und Vegetationsgeographie anhand von Beispielen vertieft. Das Proseminar ist eng mit der Vorlesung abgestimmt. Durch vertiefende Lektüre grundlegender, z.T. auch englischsprachiger Texte, Aufgaben und Datenanalysen wird in das o.g. Themenfeld eingeführt. Der Schwerpunkt liegt auf Themen der Klimageographie. Ziel des Proseminars ist es die wesentlichen Prozesse, die das Klima, die Wasserflüsse und die Vegetationsverteilung an der Erdoberfläche kennen, erklären und verstehen zu lernen. Das Proseminar ist thematisch selektiv. Es ergänzt und vertieft damit die Vorlesung. Dies geschieht anhand von ausgewählter Literatur, Arbeitsaufgaben und insbesondere durch diskursive Analyse, also fachlich angeleiteter Diskussion.

Zentrales Ziel des Proseminars ist neben der Vermittlung des erforderlichen Grundlagenwissens zur Prozessen, Terminologie, Mess- und Arbeitsmethoden, die Grundlegung eines Systemverständnisses für Prozesse im System Erdoberfläche - Atmosphäre. Diese sind nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Mensch-Umwelt Wechselwirkungen von zentraler Bedeutung. Die selbständige Vorbereitung und die aktive

Mitarbeit im Seminar, insbesondere an den diskursiven Veranstaltungsteilen sind Grundlage dafür, die notwendigen fachlichen und methodischen Kompetenzen zu erwerben. Der Methodenmix des Proseminars dient daher neben dem Erwerb der notwendigen Sachkompetenz dem Erwerb weiterer grundlegender wissenschaftlicher Kompetenzen, insb. der Sprachkompetenz (insb. präzise Terminologie), der Methodenkompetenz (wie und womit wird gemessen, wie kommt / kam man zu der Erkenntnis) und der Sozialkompetenz (insb. strukturierte Argumentation und Diskussionsführung, Kommunikation). Die Anfertigung eines Posters in Gruppenarbeit im Rahmen der Veranstaltung dient diesem Kompetenzerwerb.

Die Studienleistung im Proseminar wird mit begleitenden ILIAS Tests nachgewiesen. Diese ILIAS Tests dienen der Reflektion des eigenen Wissensstands, als Diagnose für Wissenslücken und Anregung zu Fragen.

0050 Zehner

Seminar: Mathematisch-Naturwissenschaftliche Rechenverfahren

Zeit/Ort: Montag, 14:10 Uhr bis 15:40 Uhr, EDV-A; Beginn 24.10.16

Vorbesprechung: entfällt

Kommentar:

Das Seminar dient dem Kennenlernen, Einüben und Vertiefen von Rechenverfahren zu exemplarisch ausgewählten raumbezogenen Fragestellungen. Die Beispiele sind überwiegend der Anthropogeographie entnommen. Gearbeitet wird mit den Softwarepaketen SPSS, ArcGIS und Excel.

Anforderung: Regelmäßige und aktive Teilnahme

0060 Janotta

Vorlesung: Kartenkunde

Zielgruppe: Die Vorlesung richtet sich an Studierende im 1. Semester mit dem Studienziel BSc, BAGG, BA.

Voraussetzungen: Immatrikulation im WS 2016-2017 in einem der o.g. Studienabschlüsse (keine inhaltlichen Voraussetzungen)

 

Zeit/Ort: Freitag, 12:00-13:30, Großer Geo-Bio-Hörsaal, Zülpicher Str. 49a, ab erster Vorlesungswoche (21.10.16)

Inhalt / Ablauf:

  1. Einführung: Karten als Informations- und Kommunikationsmedium
  2. Kartendarstellungen, Definitionen, Aufgaben und Ziele von Karten
  3. Geodätische Grundlagen
  4. Geländeaufnahme
  5. Kartennetzentwürfe, Kartenprojektionen
  6. Koordinatensysteme
  7. Kartenwerke
  8. Darstellung kartographischer Inhalte in topographischen Karten
  9. Thematische Karten

Literaturempfehlungen erfolgen im Rahmen der Veranstaltung.

Scheinvergabe:

  • Anforderungen
    Es wird erwartet, dass während der Vorlesung eine Mitschrift angefertigt wird und mehrere kleine Hausaufgaben bearbeitet werden.
  • 1. Prüfungstermin
    Abschlussklausur am Freitag, 10.02.2017, 12:00 Uhr HS (Geo-Bio-Hörsaal)
  • 2. Prüfungstermin
    Freitag, 10.03.2017, 12:00 Uhr (voraussichtlich Ü.3 Südbau)
  • Tutorium
    Die Vorlesung wird durch ein Tutorium - mit freiwilliger Teilnahme - begleitet. Im Tutorium werden u.a. vertiefende Aufgaben bearbeitet.
 
0070 Spelthann

Gelände- und Kartierpraktikum: Onlinehandel und Social Media – Chance oder Bedrohung für traditionelle Einzelhandelslagen?

Zeit / Ort: 18.-24.10.2016, S234 (COPT)

Onlinehandel wird seit den Anfängen des Internets als Bedrohung traditioneller Einzelhandelslagen gesehen (Franz/Gersch 2016). Ob die Verlagerung von mittlerweile 11% der deutschen Einzelhandelsumsätze (bevh 2014) vom stationären zum Onlinehandel aber tatsächlich als Begründung für deren vermeintlichen Niedergang taugt ist allerdings mehr als fraglich, nutzen doch z.B. gerade spezialisierte Einzelhändler den Onlinevertrieb als Teil ihrer Geschäftsstrategie (s. Weltevreden 2006), organisieren Lebensmittelhändler lokale Bringdienste für online bestellbare Waren oder nutzen Szeneshops facebook und Instagram intensiv als Marketingkanal sowie zur Kundenbindung. Auch Onlinehändler wie z.B. Zalando gründen mittlerweile Outlet-Geschäfte in Innenstädten. Amazon als größter Einzelhändler der Welt plant sogar die Eröffnung von 400 stationären Buchläden in den USA.

Im Rahmen des Gelände- und Kartierpraktikums sollen die Chancen und Risiken dieses Wandels hin zu multichannel-Geschäftsmodellen für traditionelle Einzelhandelslagen ausgelotet werden.

Im Rahmen einer insg. 5-tägigen Veranstaltung soll dazu ein explorativer Forschungsprozess von der Formulierung der Fragestellung über den Entwurf einer Erhebungsstrategie und die Sammlung von Daten (z.B. Interviews, Befragungen, Kartierungen, Zählungen, Datenbankrecherchen usw.) bis hin zur Interpretation und Ergebnisdarstellung „durchgespielt“ werden.

Voraussetzung für den Scheinerwerb sind die aktive Mitarbeit sowie eine Posterpräsentation der Ergebnisse in der Abschlussveranstaltung am 24.10.2016.

Literatur:

 
0071 Spelthann

Gelände- und Kartierpraktikum: Armut in der Großstadt

Zeit / Ort: 07.-13.3.2017, S234 (COPT)

Der Paritätische Wohlfahrtsverband weist im aktuellen Armutsbericht darauf hin, dass sich der Großraum Köln aufgrund des überdurchschnittlichen Anstiegs der Armutsquote in den letzten Jahren auf zuletzt 21,5% der Haushalte in 2014 zur Problemregion in NRW entwickeln könne.

Im Rahmen des Gelände- und Kartierpraktikums soll anhand explorativer Fallstudie nach Gründen für diese Dynamik gesucht werden. Im Zentrum steht dabei die These von Häußermann (2003), dass sich Armut nicht nur in der Stadtstruktur niederschlage sondern die Stadtstruktur die Benachteiligung der Bewohner auch rekursiv verstärke, so dass aus „benachteiligten Quartieren benachteiligende Quartiere werden“ (:148). Der Erklärungskraft dieser Behauptung wollen wir anhand ausgewählter Kölner Stadtteile nachgehen.

Im Rahmen einer insg. 5-tägigen Veranstaltung soll dazu ein explorativer Forschungsprozess von der Formulierung der Fragestellung über den Entwurf einer Erhebungsstrategie und die Sammlung von Daten (z.B. Interviews, Befragungen, Kartierungen, Zählungen, Datenbankrecherchen usw.) bis hin zur Interpretation und Ergebnisdarstellung „durchgespielt“ werden.

Voraussetzung für den Scheinerwerb sind die aktive Mitarbeit sowie eine Posterpräsentation der Ergebnisse in der Abschlussveranstaltung am 13. März.

Literatur:

  • Der Paritätische Gesamtverband (2015): Die zerklüftete Republik. Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2014. Berlin.
  • Häußermann, H. (2003): Armut in der Großstadt. Informationen zur Raumentwicklung 3/4: 143-157.
 
0073 Kretschmer

Gelände- und Kartierpraktikum: Einzelhandel in Köln

Zeit / Ort: 13.2.-16.2.2017, EDV-A

Vorbesprechung: Montag, 30.01.2017, 16:00 Uhr, Ü3

Inhalt:

Der Fokus des Gelände- und Kartierpraktikums liegt auf der Erarbeitung, Anwendung und Auswertung verschiedener quantitativer Erhebungsmethoden. Den Kern des Praktikums bilden eine Kartierung und eine Befragung, die an verschiedenen Bezirkszentren angewendet und ggf. durch weitere Methoden ergänzt werden. Darüber hinaus gibt das Praktikum eine erste Einführung in die theoretischen Grundlagen geographischer Forschung.

0074 Spelthann

Gelände- und Kartierpraktikum: Integration durch Segregation? Zum stadtpolitischen Umgang mit Zuwanderung

Zeit: 21.-27.3.2017

Aufgrund hoher Zuwanderungszahlen seit 2014 stehen deutsche Kommunen aktuell vor einer großen Integrationsaufgabe. Für Deutschland betrug der Wanderungssaldo der Zu- und Fortzüge von Ausländern allein im Jahr 2015 1,14 Mio. Menschen (Statistisches Bundesamt). Aktuell befinden sich in Köln 13191 Flüchtlinge (Stadt Köln, Stand Mai 2016).

Die Frage der sozialräumlichen Struktur der Integrationsaufgabe ist dabei von zentraler Bedeutung: Während die Bundesregierung im Gesetzentwurf zum sog. Integrationsgesetz verschärfte Wohnsitzauflagen vorsieht um einer vermeintlich integrationshemmenden Konzentration in Ballungsräumen vorzubeugen betonen Stadtsoziologen wie Häußermann und Siebel (2001), dass segregierte Einwanderungsquartiere als Brückenkopf sehr wohl zentrale Funktionen im Integrationsprozess erfüllen (:77 f).

Im Rahmen des Gelände- und Kartierpraktikums sollen daher sozialräumliche Strategien der Integration vergleichend begutachtet werden um der vermeintlich integrativen Kraft sozialräumlicher (De-)Segregation nachzugehen. Im Rahmen einer insg. 5-tägigen Veranstaltung soll dazu ein explorativer Forschungsprozess von der Formulierung der Fragestellung über den Entwurf einer Erhebungsstrategie und die Sammlung von Daten (z.B. Interviews, Befragungen, Kartierungen, Zählungen, Datenbankrecherchen usw.) bis hin zur Interpretation und Ergebnisdarstellung „durchgespielt“ werden.

Voraussetzung für den Scheinerwerb sind die aktive Mitarbeit, Interesse an explorativer Forschung sowie eine Posterpräsentation der Ergebnisse in der Abschlussveranstaltung am 27. März.

Literatur:

Gesetzentwurf Integrationsgesetz (Stand: 27.05.2016)

Häußermann, H. und W. Siebel (2001): Integration und Segregation – Überlegungen zu einer alten Debatte. Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften 40(I): 68-79. (PDF, Zugriff am 13.06.16)

075

Bubenzer, Henselowsky

 

Geländemethoden der physischen Geographie im Kölner Umland

Zeit: 13.-16.2.2017 (ganztägig)


Das Geländepraktikum soll anhand unterschiedlicher geomorphologisch-pedologischer Methoden und Techniken zur Relieferfassung und Kartierung einen Einblick in das breite Spektrum der Arbeitsmethoden innerhalb der physischen Geographie geben. Im Mittelpunkt stehen hierbei verschiedene Bohrverfahren (z.B. Pürckhauer, Edelmann-Bohrer) und die Kartierung mittels GPS, Neklimeter, Laserdistanzmesser. Beispielhaft am Standort des Pulheimer Bach sollen diese Methoden angewandt werden und zugleich eine Übersicht über die naturräumlichen Rahmenbedingungen und Landschaftsgenese der Kölner Bucht gezeigt werden.

Einführungsliteratur:
Bubenzer, O., Brunotte, E. 2013. Die Niederrheinische Bucht in einem geomorphologisch-geoökologischen Profil. In: Kraas, F., Zehner, K. und Gelhar, M. (Hrsg.) (2013): Köln und der Kölner Raum. Ein geographischer Exkursionsführer. – Kölner Geographische Arbeiten, 93. Köln: 59-67

 

 

0091 Pernice-Warnke

Vorlesung: Öffentliches Recht (speziell für Studierende der Geographie)
nur für BSc/MSc mit Nebenfach Rechtswissenschaften

Zeit/Ort: Mo. 12:00-13:30, Ü.4 (ab 2. Woche)

Die Veranstaltung und die Abschlussklausur richten sich ausschließlich an Studierende des 1 Fach-BSc bzw. -MSc Geographie mit Nebenfach Rechtswissenschaften. Die Vorlesung wird die für Geographie-Studierende relevanten Grundzüge des Staatsorganisationsrechts, Allgemeinen und Besonderen Verwaltungsrechts sowie Verwaltungsprozessrechts dar und verknüpft sie mit den Inhalten der von den Studierenden besuchten Vorlesung „Staatsrecht mit Europarecht und Bezügen zum Völkerrecht (III)". Die Abschlussklausur bezieht sich auf die Inhalte beider Veranstaltungen. Die Teilnehmer benötigen Gesetzestexte, insbes. Grundgesetz, Verwaltungsverfahrensgesetz, Verwaltungsgerichtsordnung, Baugesetzbuch und Baunutzungsverordnung, idealerweise auch Bauordnung NRW und VwVfG NRW. Nähere Hinweise werden in der ersten Veranstaltung gegeben.

0092 Küttner Arbeitsgemeinschaft Staatsrecht I / Grundrechte

Zeit/Ort: Di. 10:00-11:30, Ü.5

Die Arbeitsgemeinschaft richtet sich an Studierende, welche die Vorlesung Staatsrecht I / Grundrechte belegen. In der Arbeitsgemeinschaft wird anhand von konkreten Fällen die Prüfung verschiedener Grundrechte sowie die prozessuale Behandlung von Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht geübt.

Die Scheinvergabe setzt eine zehnmalige Anwesenheit voraus.
0101 Bolten

Mittelseminar: UAV in der Landwirtschaft

Zeit/Ort: Mi. 10:00-11:30 Uhr, COPT S233, ab 2. Woche

Vorbesprechung und Einführung (verbindlich, Themenvergabe): Mi. 26.10.2016, 10:00 Uhr, COPT S233

Kursinhalt:

Wie verändern UAVs die Landwirtschaft?

In den letzten Jahren ist die Nutzung von UAVs in der Landwirtschaft von den Versuchsfeldern und Prototypen in der kommerziellen Anwendung angekommen. Das Seminar soll die heutigen Möglichkeiten der Technik aufzeigen und zukünftige Chancen diskutieren. Neben Sensorik und Fragestellungen soll die Nutzung von UAVs auch kritisch beleuchtet werden.

Anforderungen:

  • Verfassen einer Hausarbeit (15-20 Seiten) (die Abgabe für alle Themen ist am 18.12.2016)
  • Übernahme eines Referats (Vortrag 30 – 45 Minuten)
 
0104 Butsch

Blockseminar (Mittelseminar) „Städte im Globalen Wandel“

Zeit/Ort: ganztägig 12., 13., 26. November 2016, Ü. 5

Im Herbst dieses Jahres berät die Weltgemeinschaft in Quito (Equador) über die Zukunft der Städte. Zum dritten Mal findet – nach 1976 und 1996 – eine Habitat Konferenz statt. Auf diesen Konferenzen berät die Weltgemeinschaft über mittelfristige Strategien zum Umgang mit drängenden Problemen in Städten. Diese sind mehr denn je durch den globalen Wandel beeinflusst. Städte sind Orte, an denen sich globaler Wandel unmittelbar und facettenreich konkretisiert: Sie sind Standorte globaler Ökonomien, Empfänger ausländischer Direktinvestitionen, Verursacher und und Betroffene des Klimawandels etc.

In diesem Seminar wird untersucht, wie sich der Globale Wandel auf Städte, den dominanten Lebensraum der Menschheit im 21. Jahrhundert, auswirkt. Dabei geht es auch darum, welche Lösungsansätze die (Stadt)geographie bereitstellen kann.

Bitte beachten:

1) Voraussetzung für die Teilnahme sind: (1) ein zwanzigminütiger Vortrag im Seminar, (2) die Abgabe eines Exposés (Gliederung, Zusammenfassung: 500 Wörter, Literaturliste) 14 Tage vor dem Vortrag, (3) die Vorbereitung einer Gruppendiskussion im Seminar (mit Kommilitonen), (4) die Abgabe wahlweise einer fünfseitigen bzw. fünfzehnseitigen Hausarbeit bis zum 6. Januar sowie die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen.

2) Eine verbindliche Vorbesprechung mit Vergabe der Referatsthemen erfolgt zu Beginn des Wintersemesters. Im Rahmen der Vorbesprechung werden die Kriterien für die Bewertung von Hausarbeiten und Referaten dargelegt.

Basisliteratur:

  • Heineberg, H. (2014). Stadtgeographie. Paderborn.
  • Elmqvist, T. et al. (2013): Urbanization, Biodiversity and Ecosystem Services: Challenges and Opportunities. A Global Assessment. New York.
  • Soja, E. (2000): Post Metropolis. Oxford.
  • WBGU (2016): Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte. Berlin.
  • Geographische Rundschau Heft 7/8 2009

Wissenschaftliche Zeitschriften:

  • International Journal of Urban Sustainable Development
  • Urbanization and Environment
  • Urban Geography
  • Cities
  • Progress in Human Geography
 
0105 Hartmann

Seminar: Patterns and Processes of European Economic Development

Time and place

The course takes place weekly on Mondays from 12 to 13:30 in the COPT-building, room C. 233. Within the work unit “European Economic Policy”, a field trip is planned (to be specified)

Outline

The seminar is divided into different areas of interest such as:

  • Resources and development
  • Core-periphery patterns in the World System
  • Socio-economic structure of countries and regions
  • Technological change “made in Europe“
  • Dependancy theory in effect – Europe’s role in international patterns of development
  • Regional development and (mega-)urban economies
  • Modification of regional core-periphery patterns
  • Overcoming economic crises?
  • How long will Europe matter? Impacts of economic globalization
  • Field trip: European Economic Policy

In every area, several topics are addressed by the students’ presentations, complemented with the lecturer’s inputs, small tasks and questions as basis for discussion.

Reading list

Please be prepared to search and study further readings as part of the course work.

Modules

For those who study Geography (BSc): The course can only be attended, if fulfilling the entry requirements of the module „ Fachinhaltliche Vertiefung: Umwelt und Gesellschaft I-III” (MN-Ggr-BSCAM01), Anthropogeographie.

For participants of the Cologne Global Study Program on Contemporary European Studies, this is a ‘core course’ and thus part of Basic Module 1 and/or the Elective Module.

For all degree students of UoC: Please note that this course can be credited for the Studium Integrale!

Specifics and language requirements

This seminar addresses German and international students who are interested in patterns and processes of European economic development and willing to study scientific publications in English. Participants train their scientific English skills by oral presentation and discussion. To receive three credit points, participants are expected to

  • hand in a summary of class minutes and present it orally
  • pass a fact-bound quiz
  • hand in a term paper / essay

The term papers may be written in German or English. In-depth literature review is key to receive a good grade! Please note: Term papers are due one week before the presentation in class.

Please attend the preparatory meeting to receive your topic: Tuesday, 05. July, 2016, 17:30, Room: C. 233 If you can’t join the prep meeting, please get in touch with fellow students or drop a mail to pamela.hartmann@uni-koeln.de.

Contact and information

Further Information on the Cologne Global Study Program: http://international.uni-koeln.de/cgsp.html

E-mail: pamela.hartmann@uni-koeln.de

 

0106 Müller

Mittelseminar: Räumliche Transformationsprozesse der Energiewende

Zeit/Ort: Do. 14:00-15:30, Ü.2 (ab 2. Woche)

Vor dem Hintergrund von immer höheren Kosten für den Zugang zu fossilen Energieträgern und auch vor dem Hintergrund des Klimawandels ist eine Neuorientierung in der Energieproduktion und im –Konsum unumgänglich. Vielmehr werden Transformationsprozesse hin zu einer Erhöhung der Energieeffizienz und Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch sogar politisch gefördert. Die bevorstehende Große Transformation bringt große gesellschaftliche Herausforderungen (räumlich, sozial, ökonomisch, ökologisch) mit sich. Der Terminus Energiewende mag zuweilen viele Aspekte nicht ausreichend beschreiben.

Im Rahmen des Mittelseminars wollen wir die Prozesse der Energietransition systematisch verstehen.

Die Seminarthemen sind gegliedert in die Bereiche

  1. Ökonomisch-räumliche Transition,
  2. Räumlich-soziale Transition und
  3. Räumlich-ökologische Transition.

Anforderungen für den Scheinerwerb sind die regelmäßige Teilnahme, das Halten einer Präsentation und Verfassen einer Hausarbeit sowie die aktive Teilnahme an und auch Vorbereitung von Diskussionen.

Das Mittelseminar eignet sich für die Studienprofile Wirtschaftsgeographie (Wi) und Stadt- und Regionalplanung (R).

0107 Nutz

MS: Leitthemen der Bildungsgeographie

Zeit/Ort: Do. 16:00-17:30, C.231 (ab 2. Woche)

Die Bildungsgeographie hat sich erst in den 1960er Jahren als eigenständige Teildisziplin der Geographie herausgebildet. Bildung hat nicht nur einen allgemeinen gesellschaftlichen Stellenwert, auch räumliche Aspekte spielen eine zunehmende Rolle. Seien es die Standorte von Bildungseinrichtungen, die direkten Einfluss auf die Bildungsbeteiligung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen haben, oder die regionalökonomischen Effekte von Bildungseinrichtungen, die zu Firmengründungen o.ä. führen können.

Im Seminar werden die Leitthemen

  1. Bildungseinrichtungen und ihre Standorte,
  2. Bildungsbeteiligung, Bildungserfolg und soziale Ungleichheit,
  3. Bildung und politische Räume,
  4. Bildung und Entwicklung,
  5. Bildung und Migration sowie
  6. Bildung und Ökonomie

behandelt. Beispiele aus Deutschland und anderen Regionen der Erde illustrieren die Themen. Inhaltliche Impulse kommen aus dem neuen Lehrbüchlein „Bildungsgeographie“ von Freytag/Jahnke/Kramer (2015) und werden im Seminar u.a. durch studentische Beiträge (Referat, Poster, Lektüre) vertieft.

0108 Wrana

Mittelseminar: Innovation und Wirtschaftsgeographie

Zeit / Ort: Mo. 12:00-13:30, Ü.3, ab 1. Woche

Vorbesprechung (verbindlich, Themenvergabe): Mo. 17.10.2016 – 12:00 Uhr, Ü. 3S

Kursinhalt:

Wie innovativ ist der Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Vergleich?

Warum ist das Silicon Valley in Kalifornien so einzigartig?

Was generiert mehr Innovationen: urbane Vielfalt oder regionale Spezialisierung?

Diese und weitere Fragestellungen werden wir aus Sicht der Wirtschaftsgeographie beleuchten und diskutieren. Das Mittelseminar zielt darauf ab, den TeilnehmerInnen aktuelles Wissen über die folgenden Forschungsbereiche zu vermitteln:

  • Wirtschaftsgeographische Theorien und Erklärungsansätzen zur Entstehung von Innovationen
  • Wirtschaftsgeographische Erklärungsansätze zur Diffusion von Wissen und Technologien zwischen Akteuren und Regionen
  • Bedeutung von verschiedenen Akteuren im Rahmen von Innovations- und Transferprozessen wie zum Beispiel Universitäten, Multinationale Unternehmen und Politiker
  • Messbarkeit von Innovationen: Vorstellung und Verwendung sekundärstatistischer Datenquellen, die häufig Innovationspotenziale abbilden (z.B. Patente, FuE-Ausgaben etc…) und im Kontext mit weiteren wirtschaftlichen Kennzahlen analysiert werden.

Neben der Erarbeitung von inhaltlich-thematischen Grundlagen zielt das Seminar darauf ab, das wissenschaftliche Arbeiten der TeilnehmerInnen zu stärken. Hierzu zählen: selbstständige Erarbeitung eines Themas; Verknüpfung theoretischer Konzepte mit Fallbeispielen, Verbesserung der kritischen Analysekompetenzen.

Anforderungen:

  • Freude und Interesse am Thema!
  • Seminarsprache: Deutsch (Vorträge in Englisch möglich)
  • Intensive Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur (deutsch und englisch)
  • Aktive Beteiligung an Diskussionen im Seminar
  • Eigenständige Literaturrecherche
  • Verfassen einer Hausarbeit (15-20 Seiten brutto!) (Abgabe eine Woche vor dem Referatstermin = montags 23.59 Uhr)
  • Übernahme eines Referats (zwanzigminütiger Vortrag)
  • Übernahme eines fünfminütigen Diskutantenbeitrags zu Hausarbeit & Referat eines/r Kommilitonen/in
 
0131 Bubenzer,
Henselowsky

Geomorphologische Kartierung Köln-Bonner Bucht

Geländearbeiten: 27.-31.03.2017 (ganztägig)

Seminar: Do., 23.03.2017 und Fr., 24.03.2017 (jeweils ganztägig), Ü.2

Im Praktikum (Kartierübung) und dem zugehörigen Seminar werden typische Reliefeinheiten geomorphographisch und geomorphometrisch erfasst und erläutert. Die Ergebnisse tragen bei zum Projekt "Hochschulexkursionskarte der Köln-Bonner Bucht".

Literatur:

  • Brunotte, Ernst; Immendorf, Ralf Schlimm, Reinhold (1994): Die Naturlandschaft und ihre Umgestaltung durch den Menschen. Erläuterungen zur Hochschulexkursionskarte Köln und Umgebung. - Kölner Geographische Arbeiten, 63: 123. S.; Köln.
 
0141 Spelthann

Praktikum: Sharing Cities – Chancen und Risiken der Ökonomie des Teilens in und für Städte (Beispiel Berlin)

Zeitraum: 12.-18.02.2017 (in Berlin)

Einzeltermine: Donnerstags, 16:00-19:00 (unregelmäßig)

Die sog. Sharing Economy, also eine Wirtschaftsform, die auf dem Prinzip des Teilens von Ressourcen innerhalb einer Sozialstruktur (Szenen, Communities, Nachbarschaften etc.) basiert, findet derzeit nicht nur höchste Aufmerksamkeit bei Venture Capital Investoren sondern auch zunehmend das Interesse wissenschaftlicher Reflektion (so z.B. Richardson 2015). Die Ausprägungen dieses Prinzips sind vielfältig: Sie reichen von „Open Source“ Projekten und „Hackathons“ (z.B. http://refugeehackathon.de/) über “Crowdfunding” (z.B. www.startnext.com), “Co-working spaces” (z.B. www.betahaus.com), “Maker spaces” (z.B. https://fablab.berlin/de/), „Co-Konsum“ (https://kleiderei.com/) und Innovation Labs (www.colabor-koeln.de) bis hin zum Teilen von Verfügungsrechten wie z.B. beim Car/Bike-sharing oder Airbnb. Oft sind diese Konzepte plattformbasiert, das Internet ermöglicht hier also den offenen (Aus)Tausch von Wissen und Ressourcen für eine Gemeinschaft von Nutzern (so z.B. http://www.shareable.net/sharing-cities).

Dass diese Konzepte Städte potentiell verändern können zeigt sich am Beispiel Airbnb, eine Untervermietungspraxis, die unter anderem in Berlin solche Dimensionen angenommen hat, dass der Senat versucht diese einzuschränken um „steigenden Mieten und fehlendem Wohnraum“ entgegenzuwirken (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/bussgelder-ab-mai-berlin-schraenkt-airbnb-vermietungen-radikal-ein-a-1086167.html). Gleichzeitig ist Berlin aber auch eines der internationalen Zentren der mit der Sharing-Economy verbundenen Start-up Szene.

Diesem und anderen (potentiellen) Dilemmas soll sich diese Lehrveranstaltung widmen. Ziel ist es ausgehend von theoretischen Vorüberlegungen zu Beginn des Semesters Fallstudien über erste explorative Vorstudien in Köln so zu entwickeln, dass eine Datenerhebung im Rahmen der Hauptstudie in Berlin zwischen dem 12.-18.02. möglich wird. Interesse an explorativen Methoden (Yin 2013) wird vorausgesetzt. Das Seminar schließt mit einer Abschlusspräsentation der aufbereiteten Daten ab.

Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf etwa 200-250€ pro Teilnehmer.

Literatur:

  • Richardson, L. (2015): Performing the sharing economy. Geoforum 67: 121-129.
  • Schmidt, S. et al. (2014): Innovation and creativity labs in Berlin: Organizing temporary spatial configurations for innovations. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie 58(4): 232-247.
  • Yin, R. (2013): Case study research. London, Sage.
 
0142 Kraas

Praktikum: Stadtentwicklung und Migration in Deutschland

Termin: 12.-18.2.2016

Das Praktikum wird als Blockkurs durchgeführt. Ziel ist die Analyse ausgewählter Fragestellungen zur historischen und aktuellen Stadtentwicklung und Migration in Deutschland, mit dem Fokus auf Nordrhein-Westfalen. Das Praktikum wird Vorträge, praktische Feldarbeiten mit Kartierungen und Interviews sowie Besuche bei Organisationen umfassen. Es werden im Vorfeld bindend Lektüre-Vorbereitungen, aktive und teambasierte Mitarbeit während des Praktikums sowie Nachbereitungen in Form von Auswertungen der Geländearbeit, Erstellung eines Berichts und Posters erwartet.

Einzelheiten zum inhaltlichen und organisatorischen Verlauf des Praktikums sowie ein verbindlicher Vorbesprechungstermin werden nach Anmeldung und bestätigter Aufnahme in den Kurs bekanntgegeben. Der Termin der verbindlichen Vorbesprechung (voraussichtlich im November 2016) wird den TeilnehmerInnen per Mail bekanntgegeben. Im Fall einer Verhinderung: Entsendung eines Vertreters erforderlich.

0150 Reichenau

Modellbildung in Geographie und Umweltforschung
Modul neu: neu BSc AM 3.1/3.2, BSc AM 4.1/4.2; neu BA AM 2.2/2.3 Modul alt: B 11.1/2

Zeit: Blockpraktikum, 06.03.2017 – 17.03.2016, 9:30 bis ca. 16:30 Uhr

Raum: EDV-A

Vorbesprechung: Aufgrund der neuen Regelung der Anmeldefristen sind Vorbesprechungen nicht mehr möglich.

Beschreibung:

Im Rahmen des Praktikums „Modellbildung in Geographie und Umweltforschung“ werden die Grundlagen der Modellierung anhand von Beispielen aus der Hydrologie vermittelt. Wir werden uns im Kurs mit der Analyse natürlicher Systeme (Systemanalyse), der darauf aufbauenden Ableitung von mathematischen Modellen (Modellbildung) und mit der Implementierung der Modelle am Computer beschäftigen. Wir werden besprechen, wie man vom Wissen über die Umwelt zu einer mathematischen Beschreibung eines Systems kommt. Darauf aufbauend werden wir ein einfaches Modell eines Wasserspeichers zunächst in MS-Excel implementieren und anwenden. Anschließend werden wir einige Zeit für eine Einführung in die Grundlagen der Programmiersprache FORTRAN verwenden. Mit Hilfe dieser recht einfach zu erlernenden aber sehr leistungsfähigen Programmiersprache werden wir dann das Modell des Wasserspeichers neu implementieren und so lernen, welche Vorteile die Modellierung in FORTRAN mit sich bringt. Im weiteren Verlauf des Praktikums werden wir das Modell zu einem Modell einer Speicherkaskade erweitert. Im der zweiten Hälfte des Kurses wird dann ein Modell des Wasserhaushalts implementiert. An diesem Beispiel werden weitere Modellierungstechniken erlernt, die dann auch in der abschließend selbstständig zu bearbeitenden Aufgabe einer Erweiterung des Modells angewendet werden können.

Durch die Durchführung als Blockpraktikum haben wir die Möglichkeit, sehr intensiv an den Aufgaben zu arbeiten. Auf diese Weise können alle Teilnehmer Programmierkenntnisse erwerben, die sie später auf vielfältige Weise z.B. in Abschlussarbeiten nutzen können.

Aufgrund einiger Missverständnisse in der Vergangenheit sei darauf hingewiesen, dass in diesem Kurs keine geographischen Informationssysteme angewendet werden. Inhalt des Kurses ist die Prozessmodellierung.

0170 Dannenberg,
Kraas,
Braun,
Revilla Diez,
Zehner,
Kretschmer,

Absolventenseminar zur Anthropogeographie (Bachelorstudiengänge)

Zeit / Ort: Freitag 12:00 - 13:30 Uhr, Ü3

Termine nach Vereinbarung

Inhalt:

Das Absolventenseminar soll die Anfertigung der Bachelorarbeit vorbereiten bzw. begleiten. Im Rahmen des Seminars werden daher bereits bekannte Arbeitsweisen wiederholt (Recherchieren, Zitieren, Lesetechniken) und zusätzlich praktische Hilfestellung zu neuen "Arbeitsfeldern" gegeben (Anmeldung, Themenfindung, Betreuungsgespräche, etc.). Darüber hinaus stellen die Arbeitsgruppen der Anthropogeographie ihre thematischen Schwerpunkte und mögliche Themen für Abschlussarbeiten vor.

Formaler Ablauf:

Das Seminar umfasst je fünf Sitzungen zum wissenschaftlichen Arbeiten und fünf Sitzungen, die inhaltlich von den Arbeitsgruppen gestaltet werden. Die Sitzungen wissenschaftlichen Arbeiten finden in zwei identischen Blöcken statt. Hierfür ist ein Anmeldung erforderlich.

Seminarblock 1:

21.10.16 - 09.12.16

Seminarblock 2:

16.12.16 - 10.02.2017

Für die Termine zur Vorstellung der Arbeitsgruppen ist keine Anmeldung erforderlich. Diese werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

0173 Bubenzer,
Brückner,
Engel,
Kehl,
Opitz

Absolventenseminar (BSc, MSc, LA, BA)

Zeit/Ort: Do. 10:00-11:30 Ü.2 (Einzeltermine)

Die in den PO der BSc- und MSc-Studiengängen verankerten Module „MN-Ggr-B16.2 Absolventenseminar“ bzw. „MN-Ggr-M08 b) Forschungskolloquium“ werden für AbsolventInnen in den Bereichen Geomorphologie, Geoarchäologie, Geochronologie und Quartärforschung im Rahmen dieser gemeinsamen, in jedem Semester stattfindenden Veranstaltung angeboten. Die Veranstaltung richtet sich zwar in erster Linie an alle aktuellen und zukünftigen AbsolventInnen, deren Qualifikationsarbeit von Prof. Bubenzer, Prof. Brückner, PD Dr. Kehl oder Dr. Opitz begutachtet wird, alle darüber hinaus Interessierten sind jedoch ebenso herzlich willkommen. Die Veranstaltung enthält einen methodischen Teil, innerhalb dessen grundlegende arbeits- und fachmethodische Kompetenzen vermittelt werden:

  • Max Engel:
    Umgang mit & Bewertung von wiss. Quellen, Literatursuche, Literaturdatenbanken; Strukturierung eigener wissenschaftlicher Abschlussarbeiten; Aufbau von Präsentationen
  • Stephan Opitz:
    Überblick über anwendbare Labormethoden im Physisch-Geographischen Laboratorium, Literatur zu Labormethodik, statistische Auswertung von Labordaten
  • Felix Henselowsky:
    Frei verfügbare Geodaten als unterstützendes Werkzeug in Abschlussarbeiten

Die weiteren Termine stehen für die Vorträge zu Qualifikationsarbeiten und deren Diskussion im Plenum zur Verfügung. AbsolventInnen stellen mind. einmal (minimale Anforderung im Sinne der PO), im Idealfall zweimal ihre Arbeit vor: Einmal sehr kurz zu Beginn (ca. 5-10 min.) mit Fokus auf inhaltlichen Rahmen und Konzept, dann schließlich gegen Ende der Arbeit mit bereits vorliegenden Ergebnissen (15-30 min.); MSc tragen ausführlicher vor als BSc/BA. Ziel ist das Einüben eines vollständigen wissenschaftlichen Vortrags, die Darstellung eigener Daten sowie die Verteidigung und Argumentation der eigenen Vorgehensweise und der eigenen Interpetationsansätze.

Somit bitten wir alle diejenigen, die während der vorlesungsfreien Zeit zwischen Sommersemester 16 und Wintersemester 16/17 oder im Laufe des Wintersemester 16/17 ihre Arbeit anmelden oder abgeben oder bereits dabei sind und bisher noch keinen Vortrag im Absolventen-/Forschungsseminar gehalten haben, sich mit Max Engel (max.engel@uni-koeln.de) in Verbindung zu setzen, um einen Vortragstermin im Wintersemester 16/17 zu vereinbaren. An den Terminen der Veranstaltung kann ohne Anmeldung teilgenommen werden. Der Plan zum Seminarablauf wird vor Semesterbeginn über ILIAS bekannt gegeben und ab dann kontinuierlich aktualisiert.

0175 Langer

Multifunktionale Landwirtschaft im periurbanen Raum – den Bauernhof als Lernort für inklusiven Geographieunterricht erschließen

Zeit/Ort: Mi. 12-13.30 Uhr, Ü4

Seminarinhalte

Auf den Druck zu „wachsen oder weichen“ reagieren viele Landwirte insbesondere im periurbanen Raum mit verschiedenen Strategien der Diversifizierung. Entstanden ist dadurch eine bunte Vielfalt unterschiedlicher Betriebstypen, für welche die Produktion landwirtschaftlicher Güter nur noch ein Standbein von vielen ist. Dieser Multifunktionalität in der Landwirtschaft wird in jüngerer Zeit in Politik und Forschung ein größeres Interesse zuteil, da sie als Chance für den Funktionswandel der Landwirtschaft angesehen wird. Der Wandel von der Produktion von Massengütern hin zum Management eines agrarökologischen Systems, das öffentliche Güter und Dienstleistungen, wie z.B. Wasser, Boden, Landschaft, Energie, Biodiversität und Freizeit, zur Verfügung stellt, wird zunehmend als unverzichtbar angesehen.

Im Geländepraktikum werden wir uns zunächst theoriegeleitet mit Strategien der Diversifizierung im Sinne der Multifunktionalität von landwirtschaftlichen Betrieben auseinandersetzen. Über das fachwissenschaftliche Interesse hinaus, werden wir uns dann mit dem fachdidaktischen Potenzial der landwirtschaftlichen Betriebe als außerschulischem Lernort für projektorientierten Geographieunterricht im Sinne des Regionalen Lernens 21+ (Schockemöhle 2011) mit inklusiven Lerngruppen beschäftigen.

Im Rahmen der empirischen Erhebung sollen sowohl verschiedene Methoden der qualitativen und quantitativen Sozialforschung zum Einsatz kommen, als auch Kartierungen durchgeführt werden. Die Vorbereitung und Durchführung der Kartierung findet in Kooperation mit der Kartographin Dipl.-Geogr. Ulrike Schwedler vom Geographischen Institut statt. Dokumentiert werden die Forschungsergebnisse des Geländepraktikums im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung und in Form eines Forschungsberichts.

Organisatorisches

Einzeltermine (Mit. 12:00-13:30 Uhr)

  • 5 Termine im Semester

Blockveranstaltungen ganztägig in Pulheim (9:00-17:00 Uhr):

  • 2 Tage in Pulheim
  • 2 Tage am Institut

Die genauen Termine werden sobald möglich bekannt gegeben.

Zulassungsvoraussetzung

  • PS Fachmethodik (GG-Ggr-B07.1)
  • VL Fachdidaktik (BAmbA 8.1)

Leistungsanforderungen (an ein Team von zwei Studierenden)

  • Angeleitete Erarbeitung eines Forschungsdesigns,
  • Durchführung des Forschungsprojekts im Team,
  • Präsentation der Ergebnisse in einer mündlichen Präsentation und einer schriftlichen Ausarbeitung (Forschungsbericht)

 

0190 Langer,
Wiktorin

Seminar B07 Fachdidaktik: Arrival City Köln – Konzeption und Entwicklung von Exkursionsbausteinen zum Thema Stadt und Migration

Zeit / Ort: Di. 14:00 – 15:30, Üb. 4

Das Seminar zur Fachdidaktik ist als Weiterführung und Vertiefung der Vorlesung zur Fachdidaktik und als Vorbereitung für die Fachdidaktik-Seminare im Master of Education angelegt. Es gliedert sich in drei thematische Blöcke: nach einer Einführung in das Thema „Stadt und Migration“ sowie die theoretischen Befunde zur Exkursionsdidaktik, erarbeiten die Studierenden in Kleingruppen Exkursionsbausteine zum Thema (inkl. Materialien und Aufgabenstellungen), die den Anforderungen an inklusiven Unterricht gerecht werden. Die Bausteine sollen möglichst in einer App zusammengestellt und im dritten Teil des Seminars mit Schüler_innen erprobt werden. Eine kritische Reflexion rundet das Seminar ab.

0210 Schneider

Physical Hydrology (IMES, CEA, MSc)

Thursday: 10:00–11:30, Ü4; starting in 1st week of the semester.

The following classes form a coordinated teaching unit in order to build a solid expertise in theoretical and applied hydrology / water resources management:

The lecture is structured in two distinctive parts. In part A we discuss the most important concepts of hydrology. Part b focuses on regional characteristics and their implications to applied issues using examples particularly from Germany and India.

Three process groups and their fundamental processes are discussed in part A. These are runoff formation, runoff concentration and runoff in surface water. Particularly discussion of the runoff formation processes includes basic, spatially distributed hydrological processes such as precipitation, interception, evapotranspiration, infiltration, percolation and groundwater recharge. The processes are explained and fundamental measurement and modeling concepts will be addressed.

Part b looks at the water balance in selected regions in Germany and India. Here the basic processes discussed in Part A are explained with their specific regional character, their interactions and their relevance with respect to water supply and issues of water resources management. The class is extended by an ILIAS E-Learning component providing teaching material, links to additional resources and self evaluation materials.

Grading: The lecture concludes with a written exam at the end of the summer semester. The exam is mandatory of all students requiring a grade (e.g. IMES students). For students enrolled in the program M.Sc. Geography, participation in the test is recommended for self-assessment purposes.

0202 Mansfeldt

Vorlesung: Stoffliche Bodenbelastung

Zeit / Ort: Mi. 12:00-13:30, tba

Infolge verschiedener menschlicher Aktivitäten hat eine stoffliche Belastung von Böden stattgefunden und findet trotz Gegenmaßnahmen immer noch statt. Dadurch kann es zu einer Beeinträchtigung der Funktionen von Böden (z.B. Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen, Bestandteil des Naturhaushaltes, insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen, Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen aufgrund seiner Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften, insbesondere auch zum Schutz des Grundwassers) kommen.

Die Vorlesung gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Einführung
  • Organische Bodensubstanz
  • Alumosilikate
  • Eisenoxide
  • Metalle und Halbmetalle
  • Bodenversauerung
  • Stickstoff und Phosphor
  • Radionuklide

Die Folien sind meist in englischer Sprache verfasst.

Als Literatur wird empfohlen:

  • Adriano, D.C. 2001. Trace elements in terrestrial environments. 2nd Ed. Springer, New York.
  • Blume, H.-P., R. Horn & S. Thiele-Bruhn (Hrsg.¬). 2010. Handbuch des Bodenschutzes, 4. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim.
  • Essington, M. E. 2015. Soil and Water Chemistry. 2nd Ed. CRC Press, Boca Raton.
  • Hooda, P. S (Ed.). 2010. Trace Elements in Soils. Wiley, London.
  • Scheffer/Schachtschabel: Lehrbuch der Bodenkunde. 2010. 16. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.
 
0210 Bubenzer

Lektüreseminar / (Mittel-)Seminar: Physische Geographie und Geoarchäologie der Köln-Bonner-Bucht

Zeit/Ort: Mi., 14:00-15:30, COPT S. 233, ab 2. Woche

Im Seminar werden, aufbauend auf dem Grundlagenmodul „Physische Geographie“, Themen zur Physischen Geographie und Geoarchäologie der Köln-Bonner-Bucht am Beispiel von aktuellen Karten und wissenschaftlichen Texten vermittelt und diskutiert. Dabei wird sowohl die naturräumliche Entwicklung dieser Region (Geologie, Klima, Vegetation, Böden etc.) als auch deren pleistozäne und holozäne Nutzungsgeschichte behandelt.

Die aktive Teilnahme erfordert das Selbststudium zur ersten Seminarsitzung zur Verfügung gestellten und im Verlauf des Semesters recherchierten Literatur. Eine Vorbesprechung ist nicht erforderlich.

Einführungsliteratur:

Brunotte, Ernst; Immendorf, Ralf Schlimm, Reinhold (1994): Die Naturlandschaft und ihre Umgestaltung durch den Menschen. Erläuterungen zur Hochschulexkursionskarte Köln und Umgebung. - Kölner Geographische Arbeiten, 63: 123. S.; Köln.

0212 Dlugoß

Lektüreseminar (Mittelseminar) zur Hydrogeographie
Modul MSc „neu“ AM 1.3/2.3, MSc „alt“ 1(2)p.3, MA „neu“ 1.2/2.2, LA „alt“ H1,3b

Zeit/Ort: Freitag 10:00-11:30 Uhr, COPT-Gebäude, S. 233 (Beginn 2. Woche)

Verbindliche Vorbesprechung: keine

Anforderungen „neue“ Studiengänge:

  • Regelmäßige aktive Teilnahme
  • Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten
  • Vorbereitung der Sitzungen durch Lesen von wissenschaftlichen Texten
  • Kurzreferate zu einzelnen Texten, Bearbeitung von Hausaufgaben, Verfassen von Kurzzusammenfassungen, u.ä.

Anforderungen „alte“ Studiengänge:

  • Vorbereitung der Sitzungen durch Lesen von wissenschaftlichen Texten
  • Für einen benoteten Seminarnachweis müssen eine Hausarbeit und ein Referat ausgearbeitet werden.
  • Gründliche Literaturrecherche zum eigenen Thema (Umfang ca. 15 Literaturstellen, englische Literatur, keine Internetquellen!)
  • Schriftliche Ausarbeitung (Din A4, max. 20 Seiten (Text inkl. Abb. und Tab.); Schriftart Times New Roman; Schriftgröße 12; 1,5facher Zeilenabstand; Seitenränder: Oben 2,5, Unten 2, Links 3, Rechts 2,5); Abgabe bis zum 01.03.2017
  • Mündlicher Vortrag: ca. 20-25 min mit anschließender Moderation der Diskussion
  • Je nach Teilnehmeranzahl wird es 1-2 Referate pro Seminartermin geben.

Im Lektüreseminar werden verschiedene wissenschaftliche Texte zu Themen der Hydrogeographie gelesen und diskutiert. Hierbei zielt das Seminar einerseits auf die Erarbeitung hydrogeographischer Inhalte und andererseits auf das Kennenlernen und die Diskussion unterschiedlicher Kategorien wissenschaftlicher Literatur. Im zweiten Teil des Seminars gibt es die Möglichkeit für Studierende der alten Studiengänge ein Referat zu einem hydrogeographischen Thema zu halten. Die Themen für Referat und Hausarbeit werden in der ersten Sitzung verteilt.

Grundlegende Literatur: Dingman, S.L. 2002. Physical Hydrology. Long Grove, USA.

0220 Schneider

Oberseminar: Themen der Hydrogeographie

Zeit/Ort: Di. 16-17.30 Uhr, Ü 2

Starkregen, Dürren, Wassermangel und Überflutungen prägen derzeit die Schlagzeilen. Diese scheinbar widersprüchlichen Effekte werden häufig auf den Klimawandel oder auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt. Ist das wirklich so? Welche Einflüsse werden vom Natursystem bestimmt und auf welche nimmt der Mensch wesentlichen Einfluss? Wie kann man auf die zunehmende Variabilität der Wasserverfügbarkeit adäquat reagieren? Auf der Grundlage der Analyse des derzeitigen Wissenstands zu den Schlüsselprozessen des Wasserkreislaufs und seiner Einflussgrößen sollen diese Fragen diskutiert werden. Auf Aspekte der Partizipationsmöglichkeiten verschiedener Stakeholder soll besonders vor dem Hintergrund der Diagnose der möglichen Handlungsspielräume eingegangen werden. Die Verbindung zu Themen der Schulpraxis sowie der regionale Übertragbarkeit werden durch den Bezug zum GLOBE Projekt (hier insb. Hydrosphere / Pedosphere z.B. SMAP) hergestellt.

Im ersten Teil des Oberseminars werden aktuelle Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens vorgestellt und diskutiert sowie anhand der Analyse grundlegender Literatur in das Thema eingeführt. Die Methodenanalyse geschieht mit Blick auf a) Überblick über wissenschaftliche Journale zum Themenbereich b) Grundlagen zum Verfassen und Bewerten wissenschaftlicher Texte, c) Qualitätssicherungs- und Reviewverfahren, d) wissenschaftliches Präsentieren (hier Assertion Evidence Method).

Im zweiten Teil des Seminars werden die o.d. Fragen anhand von Referaten der Seminarteilnehmer in einem diskursiven Prozess analysiert und diskutiert.

Voraussetzung für den Scheinerwerb ist die Anfertigung einer 15 bis 20-seitigen Hausarbeit sowie die Übernahme eines Referats zum selben Thema

von ca. 30 Minuten Dauer. Ab Mitte/Ende November sollen dann die ersten Referate gehalten werden. Die Referats- bzw. Hausarbeitsthemen werden in der ersten Seminarsitzung vergeben. Die endgültigen Hausarbeiten sind zum Ende der Vorlesungszeit fällig, eine erste Reviewfassung ist bis Ende Januar abzugeben.

Bei Bedarf wird das Seminar ganz oder zum Teil in englischer Sprache durchgeführt. Der Bedsarf ergibt sich aus der Teilnehme internationaler Studierender.

0223 Bubenzer

(Ober-)Seminar: Physische Geographie von Nordost-Afrika und die „Ausbreitung“ von Homo Sapiens

Zeit/Ort: Mi. 16:00-17:30, COPT S. 233 (ab 2. Woche)

Das (Ober-)Seminar behandelt ein, u.a. im Kölner Sonderforschungsbereich 809 „Our Way to Europe“ bearbeitetes, aktuelles Forschungsfeld. Im Hinblick auf die „Ausbreitung“ des modernen Menschen ist der Nordosten Afrikas von besonderem Interesse. Im betreffenden Zeitraum (die letzten ca. 200.000 Jahre) kam es zu deutlichen Schwankungen der Klima- und Umweltbedingungen. Diese sowie die weiteren physisch-geographischen Gegebenheiten werden im Seminar in Form von Hausarbeiten und Referaten auf Basis der internationalen Literatur sowie von Karten beleuchtet und im Hinblick auf Ursachen und Wirkungen diskutiert.

0230 Braun

Vorlesung: Allgemeine Wirtschaftsgeographie

Zeit/Ort: Di. 10-11.30 Uhr, Ü 2

Die Vorlesung versteht sich als eine umfassende Einführung in traditionelle und aktuelle wirtschaftsgeographische Ansätze und Theorien. Es werden aber auch wichtige empirische Forschungsergebnisse besprochen sowie bedeutsame Wirtschaftsräume und Branchen exemplarisch vorgestellt. Der Besuch der Vorlesung wird vor allem denjenigen Master-Studierenden empfohlen, die eine Vertiefung im Bereich der Wirtschaftsgeographie anstreben. Eine vorherige Anmeldung zur Vorlesung ist nicht notwendig.

0240 Zehner

Lektüreseminar „Sport und Stadt“ (nur für Master)

Zeit/Ort: Mittwoch, 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr, Ü3; Beginn 26.10.16

Vorbesprechung: entfällt

Kommentar:

Stadt und Sport hängen in mannigfacher Weise voneinander ab. Die Stadt ist sowohl Ort von Sportstätten, die ihrerseits raumwirksam sind, als auch von Sport(groß)veranstaltungen (z.B. Marathonläufen, Radrennen), die Einfluss auf das Image einer Stadt und deren lokale Ökonomie nehmen. Zum anderen prägt der Sport auch das städtische Leben und die Kultur und nimmt direkt und medial Einfluß auf Alltag und Lebenswirklichkeit vieler Stadtbewohner und Gruppen.

Diese vielfältigen Beziehungen, die hier nur auswahlweise und knapp angesprochen wurden, sollen im Seminar ausführlich aus Perspektive der Geographie, z.T. auch aus dem Blickwinkel von Nachbarwissenschaften, sichtbar gemacht und diskutiert werden. Basis hierfür ist die Lektüre von Fachaufsätzen und Buchkapiteln, die sitzungsweise vorbereitet und kurz porträtiert werden sollen.

Anforderung: Regelmäßige und aktive Teilnahme

0241 Bott

Lektüreseminar (Mittelseminar): Neue Konzepte und Ansätze der Wirtschaftsgeographie"

Zeit/Ort: Di. 12:00-13:30, Ü.4 (ab 2. Woche)

Lektüreseminare sind ein für das Kölner Geographische Institut neues, stark interaktives Veranstaltungsformat, welches für Masterstudierende mit Studienbeginn ab WS 2015/16 verpflichtend ist und für „ältere“ Masterstudierende aber auch als Mittelseminar angerechnet werden kann. 
Ziel ist dabei das Lesen vorgegebener wissenschaftlicher Texte, die wir in den Seminarstunden gemeinsam analysieren und diskutieren wollen. Es werden keine herkömmlichen Referate oder Hausarbeiten verlangt, aber Sie sollten über das Semester verteilt jeweils 2 bis 3 Kurzstellungnahmen (5 bis 10 Minuten) zu ausgewählten Texten vorbereiten.

Inhaltlich wollen wir uns mit neueren Ansätzen und Themen der Wirtschaftsgeographie beschäftigen. Dabei werden anhand ausgewählter Texte einerseits aktuelle Theorieentwicklungen diskutiert, andererseits wollen wir wichtige Forschungsthemen besprechen, die in den letzten Jahren in der Wirtschaftsgeographie bearbeitet wurden.

0251 Braun

Oberseminar: Geographische Aspekte der Energietransition

Zeit/Ort: Di. 16-17.30 Uhr, Ü 2

Im Seminar werden grundsätzliche Herausforderungen und Folgen der Energiewende diskutiert. Dabei geht es sowohl um die Frage, wie sich das Wirtschafts- und Energiesystem grundsätzlich umbauen lässt, d.h. um Konzepte, Voraussetzungen und Strukturen einer umfassenden „Sustainability Transition“ bzw. „Großen Transformation“, als auch um die räumlichen Folgen und mögliche Konflikte eines veränderten Energiesystems auf der Basis erneuerbarer Ressourcen. Voraussetzung für den Scheinerwerb ist die Anfertigung einer 15 bis 20-seitigen Hausarbeit sowie die Übernahme eines Referats zum selben Thema von ca. 30 Minuten Dauer. Die ersten Sitzungen werden wir gemeinsam, z. T. anhand der Lektüre von Grundlagentexten, gestalten. Ab Mitte/Ende November sollen dann die ersten Referate gehalten werden. Die Referats- bzw. Hausarbeitsthemen werden in der ersten Seminarsitzung vergeben.

0252 Kraas

Oberseminar: Urban Heritage in Southeast Asia

Zeit / Ort: Mi 8.00-9.30 h, Ü 3 (Beginn 2. Woche)

Since the mid-1980s, views toward urban heritage in historic town centers and the revitalisation of inner city areas have been re-evaluated in Southeast Asia (Tunbridge 1984, Kong/Yeoh 1994, Chang 2000). Originally regarded as old-fashioned and outdated stumbling blocks to modernization and progress, urban heritage has gradually experienced a shift in the eyes of planning and development experts and civil societies alike since the mid 1980s. Understanding developed as to the cultural and personal values embedded in the past that would be lost without proper preservation and conservation (Singer 1995, Logan 2002, Henderson/Webster 2015).

Now positive outcomes are expected when urban heritage is valued. For example, with respect to global competitiveness between metropolises, cities with outstanding heritage potential are seen as offering a unique selling point (Zukin 1995). Furthermore, the heritage potential helps contribute to national identity in civil society (Yeoh/Kong 1996). The increasing appeal of inner city areas for local residents as well as for foreign investors and tourists has led to improved opportunities for urban development and marketing based on the uniqueness of the urban historic built fabric (Tiamsoon 2009, Baker 2013).

Against the background of these developments, the rich urban heritage potential of Southeast Asian cities and towns can be regarded within the context of a generalized antagonism of "globalised urban modernity" versus "urban heritage conservation" (Kraas/Yin May/Zin Nwe Myint 2010). The forces of modernization and globalisation via global capital bring forth ubiquitous and uniform high-rise buildings, glass-steel façades, interchangable postmodern architectural styles and the known problems of ecological over-congestion, economic over-heating, land speculation, displacement of people, property vacancies and social polarisation, and fragmentation and loss of social cohesion. Internationally exchangeable "visions" of urban modernism neglect the richness of the unique heritage character of grown/evolved established cities which are often disparaged/discredited as "backward", "non-functional" or "outdated".

The seminar will focus on selected cities and towns in Southeast Asia, will deal with good aqnd questionable practices and will lay ground for a substantial knowledge and experience in respect to the seminar topic.

0261 Bubenzer

Vorlesung: Changing African Environments (insb. für CEA, IMES)

Zeit/Ort: Fr. 14:00-15:30, COPT S. 233 (ab 2. Woche)

Diese englischsprachige Vorlesung gibt eine Einführung in die biotischen und abiotischen Faktoren afrikanischer Geosysteme, die das menschliche Leben betreffen. Sie präsentiert einen zusammenfassenden Überblick über Wetter- und Klimasysteme, Systeme und Stoffkreisläufe des Planeten Erde (Geologie), Systeme der Landschaftsentwicklung (Verwitterung, Wasserkreisläufe, geomorphologische Prozesse) und Systeme und Kreisläufe der Bodenentwicklung sowie der Biosphäre (Biome, Landschaften, Ökosysteme). Sie schafft eine Grundlage für die Auswertung früherer, aktueller und zukünftiger Landnutzungspotentiale sowie von Diversität, Vulnerabilität und Resilienz afrikanischer Umwelten. Dabei werden Umweltveränderungen während des Holozäns und paläo-klimatische Veränderungen genauso behandelt wir der aktuelle globale Klimawandel.

0273 Willmes

Lektüre-/Mittelseminar: Klimawandel

Zeit/Ort: Donnerstag: 14-15.30 Uhr, C 233 (COPT Gebäude)

Im Lektüreseminar werden wissenschaftliche Texte zum Thema Klimawandel gelesen und diskutiert. Das Seminar betrachtet zunächst Ursachen und Faktoren des natürlichen Klimawandels, sowie den Verlauf des Klimawandels im Quartär (Eiszeiten) und geht dann auf den anthropogenen Einfluss auf das Klima, dessen wissenschaftliche Messung und Modellierung, sowie auf die Klimaprognosen des IPCC ein.

Die folgenden Hauptthemen werden Inhalt des Seminars sein:

  • Die wichtigsten Prozesse im Klimasystem
  • Klimageschichte und Paläoklimatologie
  • Klimaarchive und Modelle
  • Treibhauseffekt und anthropogener Einfluss auf das Klima
 
0280 Wallossek

Oberseminar: Naturlandschaft - Kulturlandschaft: Welche Landschaft sollen wir schützen?
Module MSc/MA AM 1.3/2.3, MEd AM 1.2, LA alt H1/H3b, MSc alt 1/2-p.3

Zeit/Ort: Di 12-13.30, Üb. 2, ab 1. Woche (18.10.2016)

Verbindliche Vorbesprechung: Freitag, 15.07.2016, 16.00 Uhr. Üb. 3

Auf Grund der großklimatischen Verhältnisse wäre Mitteleuropa ohne das Eingreifen des Menschen zum allergrößten Teil mit Wald bedeckt. Natürliche waldfreie Landschaften wären auf edaphische und klimatische Sonderstandorte beschränkt und würden sich im Wesentlichen nur in den Salzmarschen, den Küstendünen, in Hoch- und Niedermooren, auf Fels- und Schuttstandorten sowie im Bereich oberhalb der Waldgrenze entwickeln. Anthropogene Einflüsse haben jedoch den Flächenanteil des Waldes seit Jahrtausenden immer mehr zurückgedrängt. Dadurch sind zahlreiche weitere waldfreie (Kultur)Landschaftstypen entstanden wie z.B. Äcker, Heiden, Wiesen und Weiden.

Diese landschafts- und vegetationsgeschichtlichen Veränderungen spiegeln sich auch in den aktuellen Diskussionen um die Paradigmen des Naturschutzes wieder. Sollen wir nur Landschaften schützen, die (noch) natürlich sind oder durch Aufgabe des anthropogenen Einflusses einer natürlichen Entwick-lung unterliegen? Sind nicht auch bestimmte Kulturlandschaftselemente schützenswert? Sollen Arten, die durch den Menschen ausgerottet oder deren Lebensräume vernichtet wurden, durch aktive oder passive Naturschutzmaßnahmen wieder Bestandteil unserer Landschaft werden?

Das Seminar versucht anhand ausgewählter Einzelthemen einen Überblick über konzeptionelle Aspek-te, über politische und juristische Grundlagen sowie die praktische Umsetzung des Naturschutzes zu vermitteln. Gleichzeitig soll die ökologische Bedeutung und Schutzwürdigkeit verschiedener Natur- und Kulturlandschaftsräume in Deutschland bzw. in Mitteleuropa beleuchtet werden.

 

Folgende Einzelthemen können bearbeitet werden:

  1. Die potentielle natürliche Vegetation Mitteleuropas
  2. Von der Natur- zur Kulturlandschaft – historische Entwicklung der heutigen Pflanzendecke in Mitteleuropa unter dem Einfluss des Menschen
  3. Von der Landschaftsästhetik zum Arten- und Biotopschutz: Paradigmenwechsel und historische Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland
  4. Legislative und Exekutive im deutschen Naturschutz: Die politischen und umweltrechtlichen Grundlagen und die Organisationsstrukturen zur praktischen Umsetzung des Naturschutzes
  5. Wildnis oder Kulturlandschaft? Die Kontroverse um den Naturschutz im Alpenraum zwischen Werner Bätzing (Geographie Uni Erlangen) und Rudi Erlacher (Verein zum Schutz der Bergwelt)
  6. Düne - Salzwiese - Watt: Vegetationsabfolge am Beispiel der west-, ost- und nordfriesischen Inseln, ihre ökologische Bedeutung und ihr Schutz
  7. Urwälder der Zukunft?: Naturwaldzellen am Beispiel des Rheinlandes
  8. Beispiele für natürliche oder naturnahe Waldentwicklung in Deutschland: Das Paradigma des Prozessschutzes in deutschen Nationalparks
  9. Die deutschen Tieflands- und Mittelgebirgs-Regenmoore (Hochmoore): Ökologie, Gefährdung, Schutz
  10. Schutz der Natur vor dem Menschen oder Schutz des Menschen vor der Natur: Schwermetallbelastete Standorte als Bio- und Geotope im Aachen-Stolberger Erzbezirk
  11. Naturschutz im Verdichtungsraum: Ehemalige Abgrabungsflächen im Kölner Stadtgebiet als Sekundär- und Ersatzbiotope
  12. Almwiese oder natürlicher alpiner Rasen: Ein vegetationskundlich-ökologischer Vergleich von Natur- und Kulturlandschaftsbiotopen im Hochgebirge
  13. Naturschutz für Kulturlandschaften I: Die Kalkmagerrasen der Eifel-Kalkmulden
  14. Naturschutz für Kulturlandschaften II: Heidelandschaften zwischen Rheinland und Norddeutschem Tiefland
  15. Naturschutz für Kulturlandschaften III: Knick- und sonstige Wallheckenlandschaften im Norddeutschen Tiefland
  16. Naturschutz und Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) am Beispiel der Rur und ihrer Nebengewässer
  17. Artenschutz I: Projekte und Maßnahmen zur Wiederansiedlung heimischer Wanderfische am Beispiel des Rheins und seiner Nebenflüsse
  18. Artenschutz II: Platz für ausgerottete Großsäuger Deutschland? Aktuelle Situation, Perspektiven und Widerstände bei der Wiedereinbürgerung von Wolf, Wisent, Luchs oder Braunbär
  19. Naturschutz oder Tourismus-Werbegag: Die UNESCO-Welterbestätten am Beispiel des Oberen Mittelrheintales

 

Basisliteratur:

ELLENBERG, H. (1996): Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen. 5. Aufl.

ELLENBERG, H. & LEUSCHNER, C. (2010): Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen. 6. Aufl.

 

Teilnahmevoraussetzungen:

Von den Teilnehmern wird neben einer aktiven Beteiligung an allen Sitzungen und einer maximal 25-minütigen Präsentation (PowerPoint) zum Thema eine ausgearbeitete Langfassung (ca. 25 S.) mit Abbildungen und Tabellen erwartet. Die Langfassung muss spätestens 2 Wochen vor dem Referatstermin vorliegen. Sie muss in organisatorischer und formaler Hinsicht den Anforderungen an eine wissenschaftliche Ausarbeitung entsprechen (Literaturverzeichnis mit mindestens 15 Titeln, Recherche und Verarbeitung von Primärliteratur, Beachtung der Regeln wissenschaftlicher Gliederungssysteme und Zitiervorschriften). Die Langfassung ist digital (vorzugsweise als pdf-Datei) vorzulegen und wird über uk-online allen Seminarteilnehmern zugänglich sein. Eine intensive Vorbereitung auf das Thema der jeweiligen Seminarsitzung durch Studium der Langfassung ist für alle Seminarteilnehmer verpflichtend. Bewertet werden die mündliche Präsentation, die schriftliche Langfassung und die aktive Beteiligung am Seminar.

Die Verteilung der Einzelthemen erfolgt in der 1. Seminarsitzung (18.10.2016).

Die ersten zwei Seminarsitzungen (18.10. und 25.10.2016) werden in Form von Plenumsdiskussionsrunden zum Rahmenthema abgehalten. Zur inhaltlichen Vorbereitung ist im Zeitraum von Semesterbeginn (01.10.2016) bis zur 1. Seminarsitzung (18.10.2016) ein Intensivstudium der beiden folgenden Aufsätze verbindlich:

  • HAMPICKE, U. (1993): Naturschutz und Ethik – Rückblick auf eine 20jährige Diskussion, 1973-1993, und politische Folgerungen. Z. Ökologie Naturschutz 2: 73-86.
  • HABER, W. (2006): Kulturlandschaften und die Paradigmen des Naturschutzes. Stadt + Grün 55 (12): 20-25.

Die beiden Aufsätze stehen als pdf im Seminarordner bei uk-online zum download bereit.

Die PowerPoint-Präsentationen zu den Einzelthemen beginnen mit der 3. Seminarsitzung (08.11.2016). Für die BearbeiterInnen von Themen der 3. - 4. Seminarsitzung (08.11 und 15.11.2016) gelten abweichend von den obigen Voraussetzungen folgende Regelungen:

Abgabe der Langfassung erst zum jeweiligen Referatstermin; bis jeweils 1 Woche vor der Seminarsitzung Abgabe eines Handouts mit ausführlicher, stichwortartig kommentierter Gliederung und Literaturliste.

 

Kommunikationsplattform = Informationsportal bei uk-online:

http://uk-online.uni-koeln.de/cgi-bin/show.pl/page?uni=1&i_nr=44&f_nr=5&id=177

 

Fachzeitschriften zum Naturschutz und zum Rahmenthema

  • Zeitschrift für Ökologie und Naturschutz
  • Naturschutz und Landschaftsplanung – Zeitschrift für angewandte Ökologie
  • LÖBF-Mitteilungen (ab Jahrgang 1999 als pdf im Internet; seit 2007 „Natur in NRW“ des LANUV NRW)
  • Anliegen Natur: Zeitschrift für Naturschutz, Pflege der Kulturlandschaft und nachhaltige Entwicklung
  • Naturschutz und biologische Vielfalt / Bundesamt für Naturschutz
  • Naturschutz in Recht und Praxis: Interdisziplinäre Online-Zeitschrift für Naturschutz und Naturschutz-recht

 

Fachbibliothek zum Naturschutz

Zentrale Literaturdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz (BfN):
http://www.dnl-online.de/
Bibliothek des BfN:
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

https://www.bfn.de/0505_bibliothek.html

0291 Braun,
Shoeb

Große Exkursion: Bangladesch

16. oder 17. Februar bis 02. oder 03. März 2017

Die Große Exkursion wird vor Ort zentrale wirtschaftliche und soziale Probleme eines typischen asiatischen Entwicklungslandes vorstellen und diskutieren. Bangladesch, ein dicht besiedeltes, immer wieder von schweren Naturkatastrophen betroffenes, traditionell muslimisch und von der Agrarwirtschaft geprägtes Land, erfährt durch die Einbindung in den globalisierten Weltmarkt seit etwa zwei Jahrzehnten dramatische Veränderungen. So ist das Land in kurzer Zeit zu einem der weltweit wichtigsten Produktionszentren für Bekleidung aufgestiegen und in den Küstenregionen werden in großem Umfang tropische Garnelen für die EU, Japan und Nordamerika produziert. Aber auch typische agrarische Wertschöpfungsketten verändern sich. Zudem ist Bangladesch aufgrund seiner lebhaften NGO-Szene ein Land, das immer wieder maßgebliche Impulse bei der Armutsbekämpfung setzt, die dann in anderen Entwicklungsländern übernommen werden (Mikrokredite, soziale Geschäftsmodelle etc.).

Die Exkursion setzt regionale Schwerpunkte in der Hauptstadtregion Dhaka, einer der am schnellsten wachsenden Megastädte der Erde, in der vom Meeresspiegelanstieg betroffenen Küstenregion inklusive der Mangrovenurwälder sowie im trockeneren Nordwesten des Landes. Einerseits ist die Exkursion als Überblicksexkursion konzipiert, andererseits werden wir gemeinsam mit Kollegen und Studierenden aus Bangladesch auch eigene kleine Forschungen vor Ort durchführen. Reisen werden wir überwiegend mit Bus und Bahn. Übernachtet wird in Hotels, Gästehäusern und (vermutlich) auf einem Schiff.

Während wir in Bangladesch sind, werden sich die Temperaturen in relativ angenehmen Bereichen wie im mitteleuropäischen Hochsommer bewegen. Mit Niederschlägen, Überschwemmungen und tropischen Wirbelstürmen ist nicht zu rechnen. Trotzdem sollten Sie bei der Anmeldung bedenken, dass das Klima und die hygienische Situation in einem subtropisch/tropischen Entwicklungsland wie Bangladesch besondere Anforderungen stellen. Vor Antritt der Reise ist eine ärztliche Beratung deshalb dringend erforderlich.

0300 Mansfeldt

Praktikum: Spurenmetallbelastung in Auenböden der Wupper

Das Praktikum mit Auswerteseminar Spurenmetallbelastung in Auenböden der Wupper richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs Geographie mit Schwerpunkt Physische Geographie. Im Gelände- und Laborpraktikum werden die fachgerechte Bodenprobenentnahme, die Aufbereitung von Bodenproben und die Analyse ausgewählter Spurenmetalle sowie die Bestimmung einiger Bodeneigenschaften durchgeführt. Ziel ist es, eine praktische und theoretische Einführung in den Bodenschutz zu geben.

Folgende Aufgaben werden im Praktikum behandelt:

  1. Königswasserextrahierbare Spurenmetalle in Böden (Pseudogesamtgehalte)
  2. Ammoniumnitratlösliche Spurenmetalle in Böden
  3. Oxalat- und dithionitlöslichen Eisen (Feo und Fed) in Böden
  4. Kohlenstoff- und Stickstoffgehalte in Böden
  5. Bodenreaktion (pH-Wert)

Termine

  • Vorbesprechung: (Teilnahme verpflichtend!): Mittwoch, 19.10.2016, 10-11:30, Ü2
  • Geländetag: Dienstag, 25.10.16 (ganztägig im Raum Leichlingen)
  • Seminar: mittwochs 10-11:30, Ü2; 16.11., 23.11., 30.11., 07.12.; an den restlichen Terminen finden Laborarbeiten statt!
  • Laborpraktikum: 13. – 17. Februar 2017, ganztägig
  • Abschlussbesprechung: Dienstag, 07.03.2017, 15-18 Uhr, Ü2

Leistungsanforderungen

  1. Referat
  2. Aktive Mitarbeit
  3. Praktikumsbericht (benotet)

Zulassungsvoraussetzung: Vorkenntnisse in Chemie.

Als Literatur wird empfohlen:

  • Adriano, D.C. 2001. Trace Elements in Terrestrial Environments. 2nd Ed. Springer, New York.
  • Blume, H.-P., R. Horn & S. Thiele-Bruhn (Hrsg.¬). 2010. Handbuch des Bodenschutzes, 4. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim.
  • Essington, M. E. 2015. Soil and Water Chemistry. 2nd Ed. CRC Press, Boca Raton.
  • Hooda, P. S (Hrsg.). 2010. Trace Elements in Soils. Wiley, London.
  • Rowell, D.L. 1997. Bodenkunde. Untersuchungsmethoden und ihre Anwendungen. Springer, Berlin.
  • Scheffer/Schachtschabel: Lehrbuch der Bodenkunde. 2010. 16. Auflage. Spektrum Akade-mischer Verlag, Heidelberg.
  • Strawn, D.G., H.L. Bohn and G.A. O'Connor. 2015. Soil Chemistry. 4th Ed. Wiley Blackwell, Chichester, UK.
 
0301 Opitz

Laborpraktikum mit sedimentologischem Schwerpunkt

Fachmethodische Spezialisierung I und II (Praktikum und Auswerteseminar) (MSc-AM-04 und MSc-AM-05) (4+2 Std)
Praktikum (4 Std.) und Auswerteseminar (2. Std.) Physische Geographie

Blockpraktikum 6.-17.3.17 (9:00-17:00, Labor und Ü.2)

Vorbesprechung: 03.03.2017, 16:00, vor Ü.2

Inhalt:

Zielgerichtete Untersuchung eines Sedimentbohrkerns sowie Auswertung und Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf Umweltveränderungen.

Vorstellung von Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Analysengeräte innerhalb der Sedimentologie zur Untersuchung von Umweltarchiven.

Praktikum:

Im Laborpraktikum werden grundlegende Funktionsweisen sedimentologischer Methoden vorgestellt, angewendet und verglichen. Dabei werden Grundlagen des Messens, der Fehlerabschätzung in Theorie und Praxis erlernt.

Die erhobenen Daten dienen als Basis für einen Umweltrekonstruktion.

Das Praktikum wird in Kleingruppen von 3-5 Studierenden absolviert. Vor Beginn der Versuche ist eine Einführungsveranstaltung inklusive Sicherheitsbelehrung zu absolvieren.

Der Schwerpunkt des Laborpraktikums liegt in der Sedimentkernbeschreibung, der richtigen Durchführung (inkl. Probenaufbereitung) verschiedener Analysemethoden sowie in der Anfertigung eines Protokolls.

Probenvorbereitung:

  • Kugelschwingmühle
  • Gefriertrocknung

Analytik:

  • Mineralogische Zusammensetzung (Röntgendiffraktometer Siemens D 5000)
  • Karbonatbestimmung (Scheibler-Apparatur)
  • Elementbestimmung (Element-Analysator Vario EL Cube)
  • Granulometrie (Beckman Coulter LS13 320, Siebanalyse)
  • Mikroskopische Untersuchung anhand von Smear Slides

Literaturempfehlung:

  • Allmann, R., 2003. Röntgenpulverdiffraktometrie. Springer, Heidelberg.
  • Otto, M., 2011. Analytische Chemie. Wiley-VCH, Weinheim.
  • Schwedt, G., 2007. Taschenatlas der Analytik. Thieme, Stuttgart.
  • Tucker, M., 1996. Methoden der Sedimentologie. Enke, Stuttgart.

Anforderungen für den Seminarschein:

  • Regelmäßige Teilnahme am Laborpraktikum
  • Vortrag zu einem ausgewählten Thema
  • Anfertigen eines Protokolls
 
0310 Zehner

Praktikum mit Auswerteseminar „Onlinehandel und Stadtentwicklung. Potentiale und Konflikte“ (nur für Master)

Dozent: Klaus Zehner in Kooperation mit den Universitäten in Aachen, Bochum, Dortmund, Bonn und Münster

Termine:

  • Vorbesprechung: Mittwoch, 5. Oktober 9:00 Uhr, Ü4 (Teilnahme ist Pflicht)
  • Praktikum: jeden Dienstag, 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr, Ü4; Beginn 25.10.16
  • Auswerteseminar: 20.2.17 bis 22.2.17, ganztägig (9:00 bis 17:00 Uhr)
  • Auftaktveranstaltung (Kick-Off): 11.11.16 in Bochum (Details folgen noch)
  • Präsentation der Ergebnisse: „Studienkonferenz“ Ende Februar in Dortmund (Details folgen noch)

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist Pflicht.

Kommentar:

In den vergangenen Jahren hat sich der Online-Handel in Deutschland rasant entwickelt. Sein Anteil am gesamten deutschen Einzelhandelsumsatz liegt inzwischen durchschnittlich bei über zehn Prozent. Zweistellige Zuwachsraten waren in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Wenn sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzt, werden im Jahr 2020 ca. 20 Prozent des Einzelhandelsumsatzes online getätigt. Dies wird nicht ohne Einfluss auf die Zusammensetzung des Einzelhandels in den Innenstädten bleiben. Unattraktive Innenstädte und Stadtteilzentren können dem schärfer werdenden Wettbewerb nicht standhalten, weil sie für das Einkaufserlebnis zu wenig bieten, und könnten vom Online-Handel noch stärker betroffen werden.

In dem Projektseminar werden verschiedene Fragestellungen zum Nachfrageverhalten im Online-Handel mit einem hohen Anteil an eigener Empirie bearbeitet. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Geographischen Instituten in Aachen, Bochum, Bonn und Münster sowie den Raumplanern in Dortmund. In einer abgestimmten quantitativen Haushaltsbefragung soll in verschiedenen Untersuchungsstädten in Nordrhein-Westfalen empirisch gearbeitet werden. Es soll dabei u.a. geklärt werden, welchen Einfluss die Qualität des stationären Einzelhandels in den jeweiligen Untersuchungsstädten und welchen Einfluss die jeweiligen Sozialstrukturen auf das Einkaufsverhalten haben. Es geht also um empirisch gestützte Aussagen zur Nutzung des E-Commerce bzw. des stationären Einzelhandels in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Studierenden werden in kleinen Gruppen zum Teil vorgegebene, z.T. eigene Fragestellungen zur aktuellen Nachfragesituation im Einzelhandel bearbeiten.

In der Kooperation mit den anderen nordrhein-westfälischen Studienorten sind eine gemeinsame „Startveranstaltung“ im November 2016 sowie eine „Studienkonferenz“ im Februar 2017 vorgesehen. Hier sollen die Ergebnisse des Projektseminars öffentlich präsentiert und diskutiert werden. Praxisakteure aus der Wirtschaftsförderung, der Stadtplanung, den Industrie- und Handelskammern, den Einzelhandelsverbänden und den Unternehmensberatungen in diesem Themenfeld haben ihr Interesse bereits bekundet und werden das Seminar begleiten.

Anforderungen:

Aktive und regelmäßige Teilnahme am Praktikum und Auswerteseminar, an der Startveranstaltung und der Studienkonferenz; Übernahme eines Teilprojektes in einer Gruppe; Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse in Form eines Vortrags und eines kurzen Projektberichts

0311 Revilla Diez

Geländepraktikum Hochschulen und Regionalentwicklung - das Beispiel der Universität zu Köln

Termine:

  • Seminar: dienstags 14:00 bis 15:30 Uhr
  • Feldphase: vermutlich Februar 2017

In den letzten Jahren ist immer wieder die besondere Rolle von Hochschulen für die Regionalentwicklung betont worden. Am Beispiel der Universität zu Köln soll untersucht werden, welche Wirkungen von Hochschulen ausgehen. Mögliche Themen könnten sein: eine Verbleibsanalyse Kölner Absolventen, die Uni als Inkubator für Unternehmensgründungen, und/oder Forschungskooperationen mit der Wirtschaft.

In einem Vorbereitungsseminar werden die theoretischen Grundlagen diskutiert, die Fragestellungen abgeleitet, das methodische Vorgehen festgelegt. Die Feldphase wird entweder semesterbegleitend oder unmittelbar nach Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2016/17 stattfinden.

0312 Dannenberg,
Follmann

Geländepraktikum Natural and Cultural Heritage, Delhi
Praktikum (4 Std.) und Auswerteseminar (2 Std.) Anthropogeographie

1.-16. Oktober 2016 in Delhi (fieldwork and seminar)
(P1: 15.12.2016 / P2: 15.1.2017: Abgabe der Hausarbeiten)
DAAD-gefördert / Bewerbung mit Motivationsschreiben

The Summer School “Natural and Cultural Heritage” in Delhi includes a preparation and analysis seminar at the Jawaharlal Nehru University (JNU) in New Delhi and fieldwork in the megacity of Delhi. The summer school will explore the natural and cultural heritage of Delhi with a special focus on the floodplain of the river Yamuna and peri-urban areas of the mega-city. The thematic focus lies on the expansion and intensification of urban and peri-urban agriculture. An intensification and commercialization of urban and peri-urban agriculture appears to result in socio-economic and socio-ecological transformations. The seminars and fieldwork will focus on methodological skills (qualitative and quantitative research methods, data analysis, etc.) and aims for a joint publication of results. The specific research topics will be developed jointly with the participants and colleagues from JNU, Delhi.

The Summer School “Natural and Cultural Heritage” in Delhi is part of the Thematic Network "Remapping the Global South" of the Global South Studies Center (GSSC), Cologne. Application is open for master students in Geography as well as Cultural and Social Anthropology.

The DAAD provides funds for up to 10 participating students, including:

  • fixed travel allowance based on the DAAD country-specific rates (for India 550 Euro, fixed rate per person); and
  • subsistence and accommodation allowance (45 Euro per day and person, fixed rate).

Additional costs need to be covered by the participants. The organizers expect that additional costs for the participants might arise from more expansive flight tickets, higher daily expanses and possible adverse effects of the fluctuation of the exchange rate. A final calculation is not possible at the moment, but additional costs are expected not to exceed 300-400 Euro.

Written applications in English with CV (in tabular form) and letter of motivation (max. 2 pages), shall be submitted by e-mail to a.follmann(at)uni-koeln.de until Monday, 1st August 2016 (one pdf-document). Due to reasons of fairness among applying students there will be no special treatment beyond the time frame mentioned.

0320 Sterly

Praktikum: Die Klimawirkung unserer Ernährung am Beispiel der Kölner UniMensa

Genauere Informationen zu dem Praktikum von Herrn Sterly entnehmen Sie bitte dem Infoblatt.

Terminplan:

  • 22.10.2016: Einführung, Teamarbeit, Projektmanagement
  • 23.10.2016: Projektplanung des Geländepraktikums, Aufteilung in Gruppen(A: Klimabilanz, B: Erhebung) und Recherche
  • 19./20.11.2016: Vorstellung und Diskussion der Rechercheergebnisse und Erarbeitung der Methoden I (Klimabilanzierung, Erhebungsverfahren)
  • 26.11.2016: Ausarbeitung der Methoden II;
  • 17.12.2016: Ausarbeitung der Methoden III; Erstellung von Informationsmaterial
  • 18.-20.01.2017: Durchführung der Erhebungen für einzelne Gerichte und des Konsumverhaltens (3 Tage)
  • 28.01.2017: Diskussion der Ergebnisse; Vorgehen Abschlussbericht [Präsentation der Ergebnisse]
 
0330

Tilly,
Willkomm

Urbanes Grün in der Stadtentwicklung Kölns - GIS-basierte Analyse empirischer Daten

Seminar: Mo. 16:00-18:30, Ü4: 24.10. / 28.11. / 12.12. / 16.01.

Praktikum: 13.-17.2. u. 20.2.2017 (10:00-18:00)

Im Rahmen des Seminars werden die inhaltlichen und methodischen Grundlagen in Form von Vorträgen und Kurzreferaten erarbeitet. Der inhaltliche Schwerpunkt basiert auf der Frage „Was ist urbanes Grün und welche räumliche und gesellschaftliche Rolle spielt es in Köln?“

Ausgehend von den gewonnen Erkenntnissen werden im Praktikum verschiedene Methoden der Raumerfassung (Satellitenbilder, Kartierung, etc.) genutzt, um empirische Daten GIS-basiert zu erfassen und auszuwerten. Grundlegende GIS Kenntnisse sind notwendig! (Bei Zweifeln wird um Rücksprache mit den Dozenten gebeten)

Mögliche Fragestellungen:

- Welche Arten von Grünflächen gibt es in Köln und wo sind diese zu finden?

- Nutzungskonflikte zwischen verschiedenen Akteursgruppen?

- GIS-basierte Berechnung des Urban-Rural Index?

- …

0350 Braun,
Dannenberg,
Kraas,
Revilla Diez,
Weiß,
Zehner

Forschungsseminar Anthropogeographie

Zeit/Ort: Fr. 14-16 Uhr, Ü 5 (Nach Vereinbarung)

Ziel des Forschungsseminars ist die zielgerichtete Vorbereitung und Begleitung von Masterarbeiten in der Anthropogeographie. Insbesondere werden einzelne Masterarbeitsprojekte vorgestellt und diskutiert. Auch besteht die Möglichkeit, die Doktoranden des Instituts und ihre Projekte kennen zu lernen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die einzelnen Termine werden zu Semesterbeginn über Aushang und auf der Institutshomepage bekannt gegeben.

0353 Bubenzer,
Brückner,
Engel,
Kehl,
Opitz

Forschungsseminar

Zeit/Ort: Do. 10:00-11:30, Ü.2 (Einzeltermine)

Die in den PO der BSc- und MSc-Studiengängen verankerten Module „MN-Ggr-B16.2 Absolventenseminar“ bzw. „MN-Ggr-M08 b) Forschungskolloquium“ werden für AbsolventInnen in den Bereichen Geomorphologie, Geoarchäologie, Geochronologie und Quartärforschung im Rahmen dieser gemeinsamen, in jedem Semester stattfindenden Veranstaltung angeboten. Die Veranstaltung richtet sich zwar in erster Linie an alle aktuellen und zukünftigen AbsolventInnen, deren Qualifikationsarbeit von Prof. Bubenzer, Prof. Brückner, PD Dr. Kehl oder Dr. Opitz begutachtet wird, alle darüber hinaus Interessierten sind jedoch ebenso herzlich willkommen. Die Veranstaltung enthält einen methodischen Teil, innerhalb dessen grundlegende arbeits- und fachmethodische Kompetenzen vermittelt werden:

  • Max Engel:
    Umgang mit & Bewertung von wiss. Quellen, Literatursuche, Literaturdatenbanken; Strukturierung eigener wissenschaftlicher Abschlussarbeiten; Aufbau von Präsentationen
  • Stephan Opitz:
    Überblick über anwendbare Labormethoden im Physisch-Geographischen Laboratorium, Literatur zu Labormethodik, statistische Auswertung von Labordaten
  • Felix Henselowsky:
    Frei verfügbare Geodaten als unterstützendes Werkzeug in Abschlussarbeiten

Die weiteren Termine stehen für die Vorträge zu Qualifikationsarbeiten und deren Diskussion im Plenum zur Verfügung. AbsolventInnen stellen mind. einmal (minimale Anforderung im Sinne der PO), im Idealfall zweimal ihre Arbeit vor: Einmal sehr kurz zu Beginn (ca. 5-10 min.) mit Fokus auf inhaltlichen Rahmen und Konzept, dann schließlich gegen Ende der Arbeit mit bereits vorliegenden Ergebnissen (15-30 min.); MSc tragen ausführlicher vor als BSc/BA. Ziel ist das Einüben eines vollständigen wissenschaftlichen Vortrags, die Darstellung eigener Daten sowie die Verteidigung und Argumentation der eigenen Vorgehensweise und der eigenen Interpetationsansätze.

Somit bitten wir alle diejenigen, die während der vorlesungsfreien Zeit zwischen Sommersemester 16 und Wintersemester 16/17 oder im Laufe des Wintersemester 16/17 ihre Arbeit anmelden oder abgeben oder bereits dabei sind und bisher noch keinen Vortrag im Absolventen-/Forschungsseminar gehalten haben, sich mit Max Engel (max.engel@uni-koeln.de) in Verbindung zu setzen, um einen Vortragstermin im Wintersemester 16/17 zu vereinbaren. An den Terminen der Veranstaltung kann ohne Anmeldung teilgenommen werden. Der Plan zum Seminarablauf wird vor Semesterbeginn über ILIAS bekannt gegeben und ab dann kontinuierlich aktualisiert.