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Neue Computer im EDV-A, zusätzliche Arbeitsplätze in der Bibliothek

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  • Die neuen Computer im EDV-A Foto: Nett
  • 29 PC-Arbeitsplätze stehen zur Verfügung Foto: Nett
  • Vier zusätzliche PC-Arbeitsplätze in der Bibliothek Foto: Nett
  • Vier zusätzliche PC-Arbeitsplätze in der Bibliothek Foto: Nett
  • Der neue Scanner im rechten Gruppenarbeitsraum der Bibliothek Foto: Nett

In den vergangenen Tagen sind die Arbeitsplätze für Studierende im Südbau des Geographischen Instituts an verschiedenen Stellen verbessert worden. Zu Beginn des Sommersemesters wird noch mal weiterer Arbeitsraum geschaffen.

Die Computer im EDV-A Raum im 2. OG des Südbaus sind durch neue, leistungsstärkere Geräte ersetzt worden. Ebenfalls ausgestauscht wurden die Monitore und Eingabegeräte. Den Studierenden stehen damit in EDV-A 29 und in EDV-B noch mal 16 PCs für die eigenständige Arbeit zur Verfügung. Die Räume sind grundsätzlich montags bis freitags von 10 bis 18:45 Uhr geöffnet. Bei Lehrveranstaltungen kann es zu Abweichungen kommen.

In der Bibliothek im 3. OG sind vier zusätzliche PC-Arbeitsplätze eingerichtet worden. Sie stehen den Studierenden ab sofort zur Verfügung. Die Rechner sind mit dem aus den EDV-Räumen bekannten Softwarepaket ausgestattet und sind daher nicht nur für die Katalogrecherche geeignet. Außerdem ist im rechten Gruppenarbeitsraum ein Scanner installiert worden, der von allen Studierenden genutzt werden kann. Damit konnte ein adäquater Ersatz für den abgebauten Studierendenkopierer geschaffen werden.

Zu Beginn des Sommersemester werden darüber hinaus noch weitere Tische in der Bibliothek und im angrenzenden Kartenraum aufgestellt. An vielen der neuen Arbeitsplätze stehen Steckdosen zur Verfügung, so dass Studierende dort komfortabel mit eigenem Laptop o.ä. arbeiten können. Internetzugang über das universitäre W-LAN besteht ohnehin bereits im gesamten Gebäude.


Plätzevergabe für die Veranstaltung des Sommersemesters

Das händische Vergabeverfahren für alle Studierende der unteren Semester, die keinen Zugang zu Klips 2 haben, ist abgeschlossen und die  Ergebnisse auf Ilias veröffentlicht.

Studierende der Bachelorveranstaltungen, die sich in der ersten Belegungsphase über Klips 2 für Veranstaltungen beworben haben, können im Modul LV-An/Abmeldung ab 10.03. die endgültigen Ergebnisse einsehen.

Alle Studierende in Master-Studiengängen können sich erst in der zweiten Belegungsphase (17.-29.3.) für Veranstaltungen anmelden. Die Ergebnisse dieses Verfahrens werden ab 11.04. in Klips 2 veröffentlicht.


Bericht von der Großen Exkursion nach Südafrika im September 2016

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017 von 18:30 bis 19:30 werden wir im Geo-Bio-Hörsaal über die Südafrika-Exkursion im September 2016 berichten, die ich gemeinsam mit dem Hilfswerk Misereor und 20 Studierenden durchgeführt habe.

Zum Hintergrund:

Ziel der Großen Exkursion war es, Studierende vor Ort für Themen der Entwicklungsgeographie und -zusammenarbeit zu sensibilisieren, ihnen eine Innensicht zu verschiedenen Problembereichen des Schwellenlandes Südafrika mit seiner wechselvollen Geschichte zu eröffnen und sie damit – unter anderem – in die Lage zu versetzen, diese Inhalte problemorientiert an Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. Die Exkursion wurde zudem via Internetblog von einem Oberstufenkurs des Apostelgymnasiums Köln begleitet (http://cologne-goes-southafrica.blogspot.de/). Im Nachgang zur Exkursion entwickeln die Studierenden momentan zu jedem der Themenschwerpunkte Unterrichtsmaterialien, die von Misereor verbreitet werden sollen.

Die Exkursion war auf folgende Städte/Regionen konzentriert: Johannesburg, die Kohleregion in der Provinz Mpumalanga und das ländliche Hinterland von Durban (Msinga). Dort standen jeweils verschiedene Themenfelder im Vordergrund: von fragmentierter Stadtentwicklung in Johannesburg über den Kohleabbau und seine Folgen in der Provinz Mpumalanga bis hin zu landwirtschaftlichen Strukturen im Hinterland von Durban. In allen Regionen wurden zudem verschiedene Schulen besucht, um einen Eindruck über das Bildungssystem in Südafrika zu bekommen.

Zu diesen Themen wurden jeweils Partnerorganisationen von Misereor, NGOs und Experten aus Stadtforschung und Wirtschaft besucht und befragt. Vor allem aber konnten wir durch Besuche in informellen Siedlungen, Townships, Gated Communities, traditionellen Dörfern und Schulen einen authentischen Eindruck vom Leben und Wirtschaften in Südafrika erlangen.

 

Wir freuen uns über reges Interesse und Ihr und euer Kommen, ganz herzlich, Dorothee Wiktorin


Nature and Environment in Australia

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Professor Bill Pritchard von der University of Sydney und Gastprofessor am Geographischen Institut der Universität zu Köln hält einen Vortrag auf der Konferenz „Nature and Environment“ zu Umweltproblemen in der australischen Landwirtschaft.

Internationale Tagung an der Universität zu Köln

Vom 28. September bis 1. Oktober 2016 fand in Kooperation mit der Gesellschaft für Australienstudien (GASt) eine internationale Tagung zum Thema „Nature and Environment“ an der Universität zu Köln statt. Die interdisziplinäre Tagung mit rund 100 TeilnehmerInnen wurde von den Arbeitsgruppen Prof. Beate Neumeier (Englisches Seminar) und Prof. Boris Braun (Geographisches Institut) organisiert.

Zu Gast waren international renommierte WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, viele davon aus Australien, die die Rolle des Fünften Kontinents im Kontext von globalem Klima- und Umweltwandel, fortschreitender Ausbeutung natürlicher Ressourcen, zunehmendem Verlust an Biodiversität, Bodendegradation sowie anhaltender Urbanisierung diskutierten. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen und künstlerischen Darbietungen wurde in Zusammen­arbeit mit dem Westermann-Verlag auch eine Fortbildung für Lehrkräfte an Schulen angeboten.

Die Tagung wurde mit einem öffentlichen Vortrag von Helen M. Tiffin (University of Tasmania, Australien), einer der international führenden WissenschaftlerInnen im Bereich postkolonialer Theorie, im Rautenstrauch-Joest-Museum eröffnet.

Ausgewählte Beiträge der Tagung sollen 2017 in einem Sammelband sowie in der Zeitschrift für Australienstudien (ZfA) veröffentlicht werden.

Weitere Informationen, das Programm sowie Eindrücke der Veranstaltung sind auf der Konferenzwebsite einzusehen: http://natureandenvironmentinaustralia.jimdo.com/

Die Konferenz wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Gesellschaft für Australienstudien (GASt), das Global South Studies Center Cologne (GSSC), die Competence Area IV (Cultures and Societies in Transition), das Rautenstrauch-Joest-Museum sowie den Westermann-Verlag gefördert.


Internationalisierung im Lehramt: GLOBE Country Coordinator Meeting Europe and Eurasia (GLOBE CC) und MASS Abschlusskonferenz

Vom 26. bis zum 30. September 2016 fand das GLOBE Europe and Eurasia Regional Meeting und die Abschlusskonferenz des Projekts  MASS (Motivate and Attract Students to Science) an der Universität zu Köln statt.

Das Projekt  GLOBE ist ein von der National Aeronautic and Space Administration (NASA) im Jahr 1994 initiiertes umweltwissenschaftliches Bildungsprogramm, an dem mehr als 100 Nationen und über 28.000 Schulen teilnehmen. Das Programm hat zum Ziel, ein weltweites Netzwerk von Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern zu etablieren, Umweltprozesse auf der lokalen, regionalen und globalen Skala zu beobachten und zu verstehen sowie Schüler, Schülerinnen und die breite Öffentlichkeit am Forschungsprozess zu beteiligen. GLOBE ist damit ein forschungs- und schulorientiertes Programm, das aktuelle Forschungsthemen mit schulorientierter Anwendung im internationalen Kontext verbindet. An der Universität zu Köln stärkt dieses Projekt die Lehramtsausbildung durch spezifische, globale Kooperationsnetzwerke und internationalen Austausch, durch die unmittelbare Verbindung zu aktuellen Forschungsthemen, durch disziplinübergreifende Kooperation und durch neue Zugänge der Praxisorientierung bereits während der universitären Ausbildungsphase. Im Rahmen von GLOBE entstehen für unsere Studierende internationale Austauschmöglichkeiten, Forschungs- und  Schulkooperationen im In- und Ausland sowie neue Zugänge zu Praktika im Ausland.

An beiden Konferenzen haben mehr als 90 Teilnehmer aus 25 Ländern teilgenommen. Im GLOBE CC Meeting wurden aktuelle Implementationsansätze des GLOBE diskutiert sowie Ansätze zur Integration von Bürgerwissenschaften (Citizen Science) und der Implementation in den Schulcurricula vorgestellt. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten,die Studierende der UzK im Rahmen ihrer Seminar- und Qualifikationsarbeiten im Zusammenhang mit GLOBE erarbeitet haben, wurden einem internationalen Publikum präsentiert. Motivierende und aktivierende Lehransätze, die sich in verschiedenen europäischen Ländern besonders bewährt haben, wurden in der nachfolgenden MASS Konferenz vorgestellt. Sowohl mit GLOBE als auch mit MASS stehen angehenden und praktizierenden Lehrerinnen und Lehrern moderne, praxisorientierte und motivierende Lehransätze zur Verfügung.

Durch spezifische Lehrangebote (siehe KLIPS), Zusammenarbeit mit internationale Kooperationspartner und durch den direkten Forschungsbezug bietet das GLOBE Projekt für Lehramtsstudierende der UzK besondere Qualifikationsmöglichkeiten.

Nähere Informationen erhalten Sie

für GLOBE bei: Prof. Dr. Karl Schneider und  Andreas Thiemer
für MASS bei: Prof. Dr. Karl Schneider und  Dr. Astrid Hensel

Die Materialien inklusive der Trainings zum GLOBE CC Meetings in Köln finden sie  hier.


Teilnehmerlisten Wintersemester

Die Teilnehmerlisten für das Wintersemester aus dem händischen Verfahren sind  in ILIAS eingestellt worden. Die Ergebnisse der Vergabe durch KLIPS 2 sind ab 13. Oktober in der Applikation LV An-/Abmeldung ersichtlich. Bis dahin können sich noch einige Änderungen ergeben.

Anfragen an KursleiterInnen zu freien Plätzen sind überflüssig, da die Plätze zentral vergeben werden. 

Zur Verfügbarkeit von Seminarplätzen in der Restplatzvergabe verfolgen Sie die Informationen des Prüfungsamtes über die Mailingliste geo-studium


Relaunch Website

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Das Geographische Institut hat seinen Internetauftritt auf das neue Design der Universität zu Köln umgestellt. Aussehen, Navigation und Handhabung der Seite entsprechen jetzt der Hauptseite der Universität und vieler Fakultäten und Institute.

Die Menüstruktur ist zum größten Teil vom alten Auftritt übernommen worden. Das gilt auch für einige Inhalte. Ein Teil der Unterseiten ist im Zuge der Umgestaltung überarbeitet worden. Für einen weiteren Teil der Seiten steht dies noch bevor. Es kann daher sein, dass Sie in den nächsten Wochen noch auf Unterseiten treffen werden, die nicht den üblichen Ansprüchen an Qualität und Aktualität erfüllen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppen sind bemüht, alles so schnell wie möglich fertigzustellen. Wir bitten die übrigen "Baustellen" und mögliche Fehler zu entschuldigen.

Eine Neuerung, die mit der Umstellung implementiert wurde, ist die dynamische Abstimmung der Seiteninhalte auf das Endgerät. Das responsive Design ermöglicht eine gut leserliche Darstellung sowohl auf PCs, als auch Mobilgeräten.


IGC 2016

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Die Delegation aus Köln auf dem IGC in Beijing im Sommer 2016.

Fünf KollegInnen vertraten die Kölner Geographie und das Global South Studies Center auf dem International Geographical Congress in Beijing Ende August 2016. Insgesamt war die deutsche Geographie mit 49 TeilnehmerInnen auf dem alle vier Jahre stattfindenden Weltkongress gut vertreten.

Ziel des Kongresses ist es, die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Physischen und Humangeographie auszutauschen, internationale Netzwerke zu vertiefen und Diskussionen zur Entwicklung der Forschung und Lehre im Fach zu führen.


Jahrestagung des AK Geographische Handelsforschung

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  • Foto: Maximilian Willkomm
  • Foto: Maximilian Willkomm

Der innerstädtische Einzelhandel durchläuft weiterhin eine Vielzahl von Dynamiken, die sowohl die Praxis, als auch die Forschung herausfordern und einen ständigen Bedarf an innovativen Ansätzen bedingen. Vor diesem Hintergrund fand die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung in diesem Jahr unter dem Themenschwerpunkt „Einzelhandelsdynamiken in Mittelstädten und Metropolregionen“ vom 3. bis 4. Juni 2016 an der Universität zu Köln statt. Das Geographische Institut veranstaltete die Tagung in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Köln und begrüßte 57 Teilnehmer, darunter 15 Referenten aus Forschung und Praxis.

Nach einer kurzen Einführung der Veranstalter und einem regionalen Überblick aktueller Tätigkeitsfelder der IHK Köln (Michael Zygojannis) eröffnete Marc Höhmann (Köln) den inhaltlichen Teil der Tagung mit seiner Diskussion über „tragfähige Alternativkonzepte und realitätsferne Planerromantik“ im Hinblick auf die Frage der Nahversorgung als Auftrag einer Großstadtverwaltung und bat damit Jürgen Rauh (Würzburg) eine Basis für den Vortrag über „Konflikte des innerstädtischen Einzelhandels in mainfränkischen Mittelzentren“. Auch im dritten Vortrag lag die Nahversorgung im Fokus: Ingrid Heineking (Hannover) und Franziska Sohns (Köln) stellten ihre Forschungsarbeit über „Zukunftschancen bedarfsgerechter Nahversorgung in ländlichen Räumen Niedersachsen – ZukunftNAH“ vor. Den Abschluss der ersten Session bildete ein Vortrag zu „Untersuchungen im ländlichen Raum am Beispiel Schleswig-Holsteins“  in dem Ulrich Jürgens (Kiel) verschiedene Erkenntnisse zum Thema „Food Deserts in Deutschland“ zur Diskussion stellte.

Auch das Thema Online-Einzelhandel, das bereits beim vergangenen AK-Treffen in Osnabrück als Schwerpunktthema diskutiert wurde, beschäftigte die TeilnehmeInnen der Tagung weiterhin intensiv. Max Zähringer (Köln) eröffnete mit einem Praxisbericht aus Köln über die Entwicklung der „Shoppen App“, die Online- und Offlinehandel insbesondere im Textilhandel stärker vernetzten soll. Sebastian Dederichs (Köln) erläuterte hingegen die Entwicklung des „Online Food Retailing“ in Deutschland aus einer konzeptionellen Perspektive und diskutierte die Möglichkeiten des Multilevel Perspective Models als Erklärungsansatz für die Dynamiken im Online-Lebensmitteleinzelhandel. Matthias Mensing (Aachen) rundete mit seinen Forschungsergebnissen zur Konsumentensicht der „Lebensmittel-E-Commerce-Nutzung im ländlichen Raum“ den Themenblock ab.

Der erste Veranstaltungstag endete mit der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises, bei der unter anderem die Preise für die besten Abschlussarbeiten des Themengebietes verliehen wurden.

Den zweiten Veranstaltungstag eröffnete einem Themenblock zu besonderen Raumbeispielen im Einzelhandel. Arnd Jenne (Braunschweig/Wolfenbüttel) stieg mit Erkenntnissen zur Bedeutung des „Einzelhandelsstandorts Flughafen“ ein, welcher mit dem Vortrag über Factory-Outlet-Center in Deutschland durch ein weiteres Beispiel aus eher peripheren Räumen von Ulrike Sailer und Matthias Furkert (Trier) komplementiert wurde. Den Abschluss des Blocks bildete der Vortrag von Andreas Trumpp (München) zur Bedeutung von „Geschäftshäusern in Mittelstädten“ in Form eines Praxisberichts aus der Immobilienwirtschaft. Der vierte Vortragsblock behandelte Forschungsarbeiten zu regionalen Fallbeispielen. Matthias Romberg (Berlin) stellte die Ergebnisse seiner Masterarbeit zu Berliner Spätkauf-Läden im Bezirk Prenzlauer Berg vor und Hanna Augustin (Frankfurt) diskutierte ihre Zwischenergebnisse zum „Zugang zu Lebensmitteln“ in Bremen mit ihrer Ermittlung von Konsumenten- und Angebotsindikatoren. Abschließend wagte Sascha Dolezal (Würzburg) mit den Ergebnissen seiner Dissertation zu „traditionellen Einkaufspassagen in Japans Einzelhandelslandschaft“ einen inspirierenden Blick über Deutschlands Grenzen hinaus. Der letzte Vortragsblock zeichnete sich durch zwei Vorträge zu innovativen Ansätzen der Erforschung von Kundendynamiken aus. Thomas Wieland (Göttingen) präsentierte eine R-basiertes „MCI-Modell zur Analyse von räumlichen Marktinteraktionen im Einzelhandel“ und Arnd Jenne (Braunschweig/Wolfenbüttel) beendete darauf die Vortragsreihe mit ersten Ergebnissen aus Versuchen des „Eye-Trackings als Methode der Analyse und Simulation von Passantenlaufwegen in Innenstädten“. Zum Abschluss der Veranstaltung trafen sich die Teilnehmer zu einer Exkursion in das Belgische Viertel. Klaus Zehner und Marc Höhmann (beide Köln) stellten die „Strukturen und Dynamiken im Kölner Einzelhandel“ vor und gaben einen Einblick in ein hochdynamisches Trend- und Szeneviertel des linksrheinischen Kölns.


Das diesjährige Arbeitskreistreffen konnte sehr verschiedene Perspektiven der Dynamiken des Einzelhandels abdecken und gleichsam die Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft illustrieren. Die Vorträge dienten dabei stets als Plattform angeregter Diskussionen. Wie bereits beim Treffen in Osnabrück sorgte das Thema Online-Einzelhandel immer wieder für Kontroversen und prägte zentral, oder auch teilweise als Einflussfaktor, die Vorträge und Wortmeldungen. Daneben kristallisierte sich eine Debatte darüber heraus, inwiefern Dorf- oder Bürgerläden oder auch genossenschaftliche Micro-Läden in Zukunft eine bedeutende Rolle einnehmen können. Die Trennschärfe zwischen Praktikabilität und Romantik oder auch Wirtschaft und Hobby wurde äußerst unterschiedlich eingeschätzt. Neben inhaltlichem Gesprächsstoff dominierten darüber hinaus immer wieder methodische Fragen zu den Arbeiten die Diskussionsrunden. Indikatoren zur Messung von Stärken und Schwächen von Standorten lagen dabei im besonderen Interesse der Teilnehmer und wurden lebhaft erörtert und ausgetauscht.

Derzeit befindet sich ein Tagungsband zu der Veranstaltung in Arbeit. Bis zu Veröffentlichung können Interessierte das Tagungsprogramm und die jeweiligen Abstracts hier herunterladen.


20. Jahrestagung des AK Südostasien

Am 02. und 03. Juli 2016 haben die Arbeitsgruppen "Stadt- und Sozialgeographie" und "Wirtschaftsgeographie und Globaler Süden" die 20. Jahrestagung des AK Südostasiens in Köln veranstaltet. 

Bericht der Ausrichter Prof. Frauke Kraas und Prof. Javier Revilla Diez

Der 1996 gegründete Arbeitskreis Südostasien feierte mit seiner Jahrestagung Anfang Juli 2016 sein 20jähriges Bestehen, dieses Mal im Geographischen Institut der Universität zu Köln. Mit 48 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und Österreichs waren zahlreiche KollegInnen, DoktorandInnen und ExamenskandidatInnen verschiedener Disziplinen vertreten, die in 15 Vorträgen aktuelle Forschungsarbeiten aus Südostasien vorstellten und diskutierten. Sehr erfreulich auch dieses Mal der hohe Anteil von TeilnehmerInnen aus Südostasien.

Zu Thailand stellten Prof. Dr. Patrick Sakdapolrak sein Forschungsgruppenprojekt zu „Translokaler Resilienz“ und Benjamin Casper sein Promotionsvorhaben zu „Transformationen zum amphibischen Stadtraum in Bangkok“ vor. Themen zu Indonesien richteten sich auf die Konsequenzen natürlicher Hazards und Klimawandel in Semarang (Fabio Pruß), die Rolle von Unternehmen im Rahmen regionaler Adaptation auf Überschwemmungen, ebenfalls in Semarang und Jakarta (Thomas Neise), soziokulturelle und institutionelle Transformationsprozesse in Jambi (Prof. Dr. Heiko Faust) sowie Pencak Silat-Kampfkunst (Patrick Keilbart). Zu Vietnam zog Prof. Dr. Javier Revilla Diez eine Bilanz nach 30 Jahren Doi Moi-Politik, Franziska Sohns führte in ihr Dissertationsprojekt zu Überlebensstrategien in Haushaltsunternehmen ein, Jun.-Prof. Dr. Sandra Kurfürst berichtete über ein Projekt zur Ernährungssicherung in Hanoi, Eva Fuhrmann zur Perzeption urbaner und ländlicher Räume und Kerstin Schiele über ihre Arbeit zur Wahrnehmung Vietnams durch Auslandsvietnamesen. Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu den sozio-ökonomischen Entwicklungspotentialen am Indawgyi Lake/Myanmar trugen Zin Mar Than und Prof. Dr. Frauke Kraas vor; Dörte Kasüske erläuterte die Wirkungen wachsender Tourismusmärkte in Myanmar und Laos. Den Abschluss bildete der Vortrag von Moritz Breul zu seiner Arbeit über die Gateway-Funktion von Global Cities am Beispiel von Singapur.

Die traditionelle Stadtexkursion im Rahmen des Tagungsprogramms ging dieses Jahr in den Rheinauhafen von Köln; dabei wie während mehrerer gemeinsamer Essen und Kaffeepausen blieb ausreichend Zeit zum Austausch und „Netzwerken“. Die beiden bisherigen Sprecher des Arbeitskreises, Prof. Dr. Frauke Kraas und Prof. Dr. Javier Revilla Diez, wurden in der turnusmäßigen Wahl einstimmig bestätigt im Amt (Wahlleitung: Dr. Helmut Schneider).

Nach zwei außerordentlich lebendigen Tagen wissenschaftlicher Diskussion und intensivem auch persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden wurde zudem die nächste Jahrestagung des Arbeitskreises für den 23.-25. Juni 2017 festgelegt. Gastgeber wird dann Prof. Dr. Heiko Faust an der Universität Göttingen sein.

Programm

Samstag, 2. Juli 2016

09:00 – 9:30

Herzlich willkommen in Köln – und ein Rückblick auf 20 Jahre Arbeitskreis Südostasien

09:30 – 10:00

Patrick Sakdapolrak (Universität Wien): Translokale Resilienz. 
Ein Fallbeispiel zur Rolle von Migration für die soziale Resilienz in Nord- und Nordostthailand

10:00 – 10:30

Benjamin Casper (TU Aachen): Transformationen zu amphibischem Stadtraum? Die Dichotomie in Bangkoks Stadtstruktur

10:30 – 11:00

Kaffeepause

11:00 – 11:30

Fabio Pruß (Universität zu Köln): Impact of Natural Hazards and Climate Change on Semarang, Indonesia - An Economic Damage Model

11:30 – 12:00

Prof. Dr. Heiko Faust (Universität Göttingen): Socio-cultural and institutional transformation processes in rural Jambi, Sumatra

12:00 – 13:00

Mittagspause

13:00 – 15:00

Die traditionelle Arbeitskreisexkursion: Kölns Stadtentwicklungsvisionen

15:00 – 15:30

Thomas Neise (Universität zu Köln): The role of firms within regional adaptation to floods in Jakarta and Semarang

15:30 – 16:00

Patrick Keilbart (Universität zu Köln): Kampfkunst als New Age Bewegung. Transkultureller Austausch in Pencak Silat Netzwerken

16:00 – 16:30

Kaffeepause

16:30 – 17:00

Prof. Dr. Javier Revilla Diez (Universität zu Köln): Vietnam 30 years after Doi Moi – Achievements and Challenges

17.00 – 17:30

Jöran Wrana (Universität zu Köln): The impact of the institutional environment on
Corporate Social Responsibility strategies in emerging economies - Empirical evidence from Vietnam

17:30 – 18:30

Arbeitskreis Südostasien: Zukunftsperspektiven, Wahlen, gemeinsame Aktivitäten

ab 18:30

Gemeinsames Abendessen in Kölns "Kwartier Latäng"

 

Sonntag, 3. Juli 2016

09:00 – 9:30

Franziska Sohns (Universität zu Köln): Who survives over time? – A Multilevel survival analysis of household enterprises in rural Vietnam

09:30 – 10:00

Prof. Dr. Sandra Kurfürst (Universität zu Köln): Grow at home, buy local – negotiating food safety in urban Vietnam

10:00 – 10:30

Kaffeepause

10:30 – 11:00

Dr. Eva Fuhrmann (Universität Bonn): Perzeption von urbanen und ländlichen Räumen in Vietnam

11:00 – 11:30

Zin Mar Than, Frauke Kraas (Universität zu Köln): Socio-economic development in the Indawgyi Lake Area, Kachin State, Myanmar

11:30 – 12:00

Dörte Kasüske (Berlin): Growing Tourism in SEA - Implications for Tourism Education and Training

12:00 – 12:30

Kerstin Schiele (Universität Bonn): Der Tourist Gaze der deutschen Việt Kiều während ihrer Vietnam-Reise

12:30 – 13:30

Mittagspause

13:30 – 14:00

Moritz Breul (Universität zu Köln): The Gateway function of Global Cities: exploring Singapore's position in the Oil and Gas production network

14:00 – 14:30

Schlussworte: Herausforderungen für Südostasien