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Erker Mühle

Erste Aufzeichnungen der Erker Mühle gibt es im „Mühlen-Kataster“ der preußischen Verwaltung aus dem Jahre 1826. Das Wasser wurde im Mühlenteich durch ein Wehr aufgestaut, sodass es über eine Rinne über das Mühlrad fließt und das Mahlwerk antreibt. Die Wassermühle konnte nur in regenreichen Jahreszeiten betrieben werden, da bei Niedrigwasser die Mühle still blieb.

Unterhalb des Mühlenbeckens trifft der, dem Mauspfad folgendene, Selbach auf den Flehbach.

Der Mauspfad im Königsforst verläuft entlang einer Terrasssenkante. Der heutige Rhein floss nicht immer in einem breiten Flussbett, sondern war eine verzweigte Flusslandschaft. In den Warmzeiten grub sich der Strom mit der hohen Geschwindigkeit immer tiefer in das Flussbett. In Zusammenarbeit mit der abwechselnden Fließgeschwindigkeit und einer Absenkung des späteren Kölner Zentrums, bildeten sich auf beiden Seiten des Rheins begleitende treppenförmige ansteigende Terrassen. Die oberste von drei Terrassenschichten wird vom Mauspfad begleitet und markiert die damalige Uferlinie.
Neben seiner geomorphologischen Bedeutung ist der Mauspfad auch aufgrund seiner voraussichtlich Jahrtausende andauernden Existenz interessant. So finden sich an seinem Verlauf Grabhügel und Hünengräber, welche bis auf die Laténe- und Hallstattzeit(800-400 vor Christus) zurückgeführt werden können, auch wird der Mauspfad seit dem Mittelalter in in vielen regionalen Karten erwähnt. 

Bezüglich der Entstehung seines Namens existieren diverse Theorien, am plausibelsten erscheint jedoch die Interpretation, dass sich Mauspfad von „Maut“ herleiten lässt. Hierbei wäre der Mauspfad der Weg, auf dem im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit Waren  an der Stadt Köln vorbei transportiert wurden, um das Kölner Stapelrecht zu umgehen.

Die morphologisch bedeutsame Terrassenkante bietet sich für den Standort eines Trinkwasserbrunnens an. Der rechtsrheinische Königsforst ist für die Metropole ein wichtiger Wasserspeicher. Ab einer Tiefe von 45 Metern befindet sich ein Grundwasserstrom mit einer Mächtigkeit von 20 Metern, welcher parallel zum Rhein mit einer Geschwindigkeit von bis zu zwei Metern pro Tag fließt. Eine wasserundurchlässige Tonschicht dient als Leiter für versickerndes Niederschlagswasser und führt es Richtung Mauspfad in das Grundwasservorkommen ab. In den Jahren 1959-1962 errichtet, sollte das Wasserwerk den steigenden Wasserbedarf der Region aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs d nach Ende des zweiten Weltkriegs decken. Die Förderkapazität des Brunnens beträgt 2 300 Kubikmeter pro Stunde. Das weiche Grundwasser wird aufbereitet, um die Korrosion in Rohren und Haushaltsgeräten zu verhindern.Diese Maßnahme schützt den Verbraucher vor einer erhöhten Schwermetallkonzentration ausgelöst durch die Stahl- und Kupferleitungen.

Die physikalische und chemische Wasserbeschaffenheit ist wichtig für die Lebensbedingungder Pflanzen und Tiere und diese beeinflussen die Wasserqualität. wie ist Wasserqualität am Erker Mühlen Teich?

Folgende Aufgabe widmet sich der Ermittlung der Wasserqualität und ist an allen zugänglichen Wasserstellen durchführbar.

(alternativ aufrufbar unter https://enketo.ona.io/x/#YDT8)