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Indien 2020


 

Urbanisierungsprozesse in Nordindien: Delhi, Shimla, Chandigarh, Gurgaon, Agra, Varanasi, Bodhgaya und Kolkata

Im Rahmen des Geographie-Studiums ist es üblich, dass Studierende im Rahmen einer Großen Exkursion zwei Wochen lang (zumeist ins Ausland) reisen, wo sie unter der Leitung sowie akademischen Begleitung ihrer Dozenten an verschiedenen Orten mit geographischen Schwerpunktthemen vertraut gemacht werden, teils auch kleine eigene Erhebungen (Kartierungen, Gespräche, Interviews) durchführen.

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08.-10.03.2020: Delhi - u.a. Vorexkursion: Delhi auf eigene Faust

Am Tag vor der Exkursion erkundeten Cathrin, Laura, Lioba und ich Delhi bereits auf eigene Faust. Unser erster Standort war das Red Fort, eines der klassischen ersten Anlaufpunkte für heimische und internationale Touristen. Die Festungsanlage wurde für den Moghulherrscher Shah Jahan gebaut und liegt in Shahjahanabad, der Altstadt von Delhi. An dem Sonntag war der Weltfrauentag und wir durften ohne Eintritt zu bezahlen die Anlage besuchen.

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12-13.03.2020: Impressionen aus Shimla

Ein beeindruckender Aussichtspunkt auf die Stadt, Heritage Walk, bei dem viele britische Bauten zu besichtigen sind sowie die allgegenwärtigen Treppen Shimlas.

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12.03.2020: Shimla - Das Gewitter

Wie oft sprechen wir von den Lektionen, die uns bestimmte Lebenssituationen bescheren. Es können auch nur kleine Lehren sein, die wir nie vergessen werden und die entweder für uns persönlich gelten oder für uns als Teil einer Gruppe. Die meisten Lektionen, die das Leben für uns bereithält, entspringen unerwarteten Situationen und Konstellationen. In Shimla (12.02.2020), war einer dieser Tage.

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12.03.2020: Wir haben JA gesagt

Man hat im Leben oft die Gelegenheit ja zu sagen. Dieses kleine Wort ja - profan und alltäglich; so gut wie allgegenwärtig. Wahrscheinlich benutzten wir diese kurze und prägnante Vokabel knapp hundert Mal am Tag. Sagen ja zum Kaffee, ja zur Rikscha, ja zum letzten Preis. Wir bestätigen damit Angaben, bejaen Fragen, nicken ab. Aber nur in den seltensten und einzigartigsten Fällen folgt danach eine indische Hochzeit. So geschehen auf unserer Exkursion am 12.03.2020 in Shimla.

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12.03.2020: Shimla - Die Hochzeit

Am Donnerstag, den 12. März 2020, besichtigten wir das Luxushotel Peterhoff in Shimla. Dieses wird auch viel für Hochzeiten genutzt. Während der Besichtigung des Peterhoff wurde in der großen Halle ein Fest vorbereitet. Aus Interesse fragten wir einfach, was dort vorbereitet werden würde, schließlich gaben sich die Helferinnen und Helfer richtig Mühe, und wir erfuhren: Am Abend würde dort eine Hochzeit stattfinden!

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12.03.2020: Shimla: Labyrinth eng - steiler Bergstraßen

Noch vor der Ankunft im Hotel in Shimla ist uns die extrem unübersichtliche Verkehrssituation in der Stadt aufgefallen. Diese wird durch die Hanglage der Stadt, verbunden mit einem extremen Bevölkerungswachstum und damit dem Anstieg des Individualverkehrs in den letzten 15 Jahren zusätzlich befeuert.

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13.03.2020: Toy Train-Fahrt

Da waren wir nun. Noch von der Spontanhochzeit am Abend zuvor etwas ausgelaugt, ging es in alter Manier früh morgens wieder aus dem Bett. Mit gepackten Sachen begaben wir uns zum Frühstück und waren bereit, die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. So aufregend, wie wir uns die kommende Fahrt mit dem Toy Train vorgestellt hatten, so schwierig war es dann doch dort hinzukommen.

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13.03.2020: Toy Train Shimla nach Kandaghat

Bevor ich Euch von unserer atemberaubenden Zugfahrt von Shimla nach Kandaghat erzähle, muss ich die morgendliche Vorgeschichte kurz schildern, da ich mir die leider nicht verkneifen kann. Als wäre unsere bisherige Reise nicht turbulent genug gewesen, erreichten wir an einem schönen sonnigen Morgen in Shimla diesbezüglich einen neuen Höhepunkt: ...

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13.03.2020: Freizeit in Indien – Leisure Valley

Am späten Nachmittag kommen wir in Chandigarh an, schlüpfen in unsere Regenjacken und wollen endlich die Stadt sehen, auf die wir so gespannt sind. Chandighar entstand kurz nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 als neue Hauptstadt der Bundesstaaten Punjab und Haryana. Für dieses wichtige Projekt wurde der renommierte Architekt Le Corbusier engagiert.

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14.-15.03.2020: Impressionen aus Chandigarh

Alle geplanten Gebäude mussten sich der generellen Stadtplanung unterordnen und abgesegnet werden. So ähneln sich vor allem die Universitätsgebäude und andere öffentliche Gebäude und Regierungseinrichtungen von Stil her.

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14.03.2020: Unterwegs in Chandigarh

Gestern sind wir in Chandigarh angekommen. Ganz anders als die bisher besuchten indischen Städte besticht die vom Schweizer Architekten Le Corbusier geplante moderne Hauptstadt der nordindischen Bundesstaaten Punjab und Haryana vor allem durch ein gradliniges Straßennetz, Ordnung und Sauberkeit.

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14.03.2020: Chandigarh - Gullydeckel & Sektor 17

Auf dem Kanaldeckel in Chandigarh ist der Grundriss der Stadt dargestellt. Das hippodamische Straßensystem ist von autonomen, selbstversorgenden Sektoren gekennzeichnet. Die Kanaldeckel sind ein Verweis auf das kulturelle Erbe der Stadt.

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14.-15.03.2020: Chandigarh

Den fünften und sechsten Exkursionstag verbrachten wir in Chandigarh, einer Stadt, die vom Stadtplaner und Architekten Le Corbusier in den 1950er Jahren geplant wurde. Es handelt sich hierbei um die einzige realisierte Stadtplanung des visionären Architekten.

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15.03.2020: Chandigarh – Vom Reißbrett in die Realität

Am 13. März ging es für uns weiter nach Chandigarh, eines der Ziele, auf das ich mich am meisten gefreut hatte. Die Entstehungsgeschichte von Chandigarh ist faszinierend und ich war besonders gespannt darauf, wie der theoretische Plan der Stadt in der Realität umgesetzt wurde, ob die Aufteilung der Stadt und die entsprechenden Funktionen erhalten waren und eingehalten werden und wie sich das Leben in einer Stadt wie Chandigarh gestaltet.

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16.03.2020: Agra - Tagesausflug Taj Mahal

Nachdem wir den Stress mit den Buchungen der Rückflüge bewältigt hatten, unternahmen wir noch, wie geplant, unseren Tagesausflug nach Agra. Der Tagesausflug war noch ein kleiner Trost, weil wir unsere große Exkursion wegen der weiteren Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig abbrechen mussten. Mit viel Vorfreude trotz auch mulmigem Gefühl sowie ein bisschen Verspätung haben wir uns mit einem Privatbus auf den Weg nach Agra gemacht.

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17.03.2020: Unterwegs in Gurugram

Unweit von Delhi, im Bundesstaat Haryana befindet sich die Satellitenstadt Gurugram. Die Stadt erlebte in den letzten 25 Jahren eine rasante Stadtentwicklung und ist nach Faridabad die stärkste urbanisierte Stadt im Bundesstaat Haryana, sowie die zweitbevölkerungsreichste des Bundesstaates.

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17.03.2020: Die Odyssee der Rückkehr

Am 15.03.2020 hat Corona auch schlussendlich Indien erreicht. Nachdem wir aus Chandigarh mit dem Bus nach Delhi angereist waren, reisten wir weiter nach Gurgaon mit der Metro der Yellow Line. Wir wurden vorher mit Masken ausgestattet, welche im wesentlichen als eine Vorsichts- und Schutzmaßnahme gegenüber der indischen Bevölkerung dienten. Schon beim Aussteigen waren uns Blicke aufgefallen...

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17.03.2020: Rückreise-Chaos

Am Sonntag, den 15.03., fuhren wir gemeinsam mit Frau Kraas zum Flughafen in Delhi, um dort vor Ort unsere Flüge umzubuchen, weil es nun immer wahrscheinlicher wurde, dass die ursprünglich geplante Rückreise nicht duchgeführt werden konnte. Zusätzlich wurde uns über den Reiseveranstalter der Exkursion mitgeteilt, dass die Alternative darin bestünde, für zwei Wochen in fragwürdigen Quarantänestandorten in Indien unterzukommen.

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21.03.2020: e-Varanasi, e-Bodhgaya

Auf Bodhgaya hatten wir uns sehr gefreut. Die kleine Stadt im Bundesstaat Bihar mit knapp 50.000 Einwohnern ist nicht nur für Buddhisten ein heiliger Ort, sondern auch für viele Hindus. Wir mussten uns nun damit anfreunden, die Stadt virtuell ein bisschen besser kennenzulernen.

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